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| 19:32 Uhr

Fussball-Landesklasse
Alle Neune! Wacker II im Torrausch

Landesklasse Süd. Ströbitz bleibt nach 9:0 in Spremberg Spitzenreiter der Landesklasse Süd. Von Roland Scheumeister und Marco Kloss

Spremberger SV – Wacker Ströbitz II 0:9 (0:6). T: 0:1 Pasera (5.), 0:2 Fazel (12.), 0:3 Bläsner (16.), 0:4 Handreg (25.), 0:5 Gottwald (29./FE), 0:6,0:7 Bläsner (58.,85.), 0:8 Semke (85.), 0:9 Gottwald (89./FE); S: Lecher (Vetschau); Z: 80.

In der einseitigen Begegnung waren die Cottbuser durchweg überlegen und hätten bei besserer Chancenverwertung das Resultat sogar ins Zweistellige hochschrauben können. Die Spremberger konnten indes auf keine zwingende Offensiv­aktion verweisen.

SV Döbern – Kolkwitzer SV 1:2 (0:1). T: 0:1, 0:2 Fingas (41.,66.), 1:2 W.Mrosk (90.); S: Kastner (Cottbus); RK: Jurischka (KSV/70.); Z: 80.

Bei kampfbetontem Verlauf auf Augenhöhe entschieden zwei, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Vollendung, starke Tore die Begegnung. Der KSV versäumte es, den Sack zuzumachen und hatte auch in Unterzahl noch Konterchancen. Das KSV-Trainerduo Brincker und Schmidt sieht ungeachtet des Sieges „noch viel Luft nach oben“.

Fichte Kunersdorf – VfB Cottbus 2:0 (2:0). T: 1:0, 2:0 S.Knüpfer (29.,41.); S: Holzhüter (Halbe); RK: Vorwerk (VfB/83. – Schiedsrichterbeleidigung), F.Badack (Fichte/89. – grobes Foul); Bes.Vork.: Conrad hält Strafstoß von S.Knüpfer (18.); Z: 85.

Die Fichte-Kicker agierten zielstrebiger als die Cottbuser und ließen sich auch nicht durch einen verschossenen Elfer entmutigen. Knüpfer avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner. Nach der Pause investierte der VfB mehr, brachte aber nur einen Pfostenschuss zustande. Und Kunersdorf ließ Chancen en masse liegen.

FSV Brieske/Senftenberg II – Preußen Elsterwerda 2:1 (1:1). T: 1:0 Freund (6.), 1:1 Dabo (19.), 2:1 Obenaus (65./ET.), SR: Lehmann, Z.: 35.

Nach einem Foulstrafstoß jubelten die Gäste schnell und hatten Pech, als ein Flachschuss aus der Distanz genau zum Ausgleich passte. Beide Mannschaften boten eine ansehnliche Partie, in der die Gäste viel versuchten, aber an der erfahrenen Knappen-Mannschaft  scheiterten. War die Partie im zweiten Abschnitt komplett offen, halfen die Gäste mit einem Eigentor zum 2:1 mit und hatten Pech, als eine strittige Handsituation im Strafraum nicht zum Elfmeter führte und es am Ende beim knappen Heimsieg blieb.

FC Bad Liebenwerda – SC Spremberg 1:1 (1:0). T: 1:0 Preibisch (43.), 1:1 Obstoy (86.), SR: Richter, Z.: 53.

Späte Treffer in beiden Halbzeiten brachten beiden Mannschaften nur einen Punkt. Schafften die Hausherren kurz vor der Pause den Führungstreffer, hoffte die Mannschaft von Trainer Kaltenbach auf den ersten Saisonerfolg. In einer Partie mit vielen Karten schafften die Gäste aber noch kurz vor dem Ende den Ausgleich und retten sich mit ihrem Rumpfkader zum Remis.

VfB Hohenleipisch II – VfB Herzberg 0:3 (0:2). T: 0:1, 0:2 und 0:3 Lipert (7./24./62.), SR: Haschke, Z.: 25.

Nach schwerem Saisonbeginn durfte die Herzberger Mannschaft endlich das erste Mal jubeln. Mit dem couragierten Auftritt und dem dreifach Torschützen Lipert, der im Sommer aus Probostov wechselte und damit die tschechische Tradition beim VfB fortführt, stand der Sieg nach 60 Minuten fest und von den Gästen fielen einige Steine ab.

SG Friedersdorf – FC Lauchhammer 1:2 (0:2). T: 0:1 und 0:2 Matsch (37./43.), 1:2 Hennig (88.), SR: Fox, Z.: 110.

Die schwierige Auswärtsaufgabe meisterte Lauchhammer gut. Mit vielen engen Bällen im Mittelfeld und Fehlern beider Mannschaften setzte sich die Partie fort, ehe Matsch mit einem Doppelschlag vor der Pause die Führung herstellte. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, doch die Gäste setzten weiterhin das nötige Engagement an den Tag und belohnten sich mit dem dritten Treffer und der Entscheidung, die Trainer Schenk sichtlich zufrieden zur Kenntnis nahm.

Grün-Weiß Rehfelde – Eintr. Peitz 4:1 (1:0). T: 1:0 Fechtner (40.), 2:0 Mahmut (49.), 2:1 Leupold (61.), 3:1 Mahmut (80.), 4:1 Herrmann (84./FE); S: Dzewior (Frankfurt/O.; Z: 52.

Die Peitzer mussten ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Dabei setzten sie zunächst ihre Taktik gut um, spielten aber ihre Konterchancen schlecht zu Ende. Nach der Rehfelder Führung verloren sie den Faden und kassierten, gerade im Begriff ihr Spiel zu ordnen, das 0:2. Mangels Auswechselspieler musste die Mannschaft nach der Verletzung von Hirsch 35 Minuten in Unterzahl auskommen. Zwar gelang in dieser Situation der Anschlusstreffer, doch die Gastgeber nutzten ihre Möglichkeiten effektiv.

SG Niederlehme – FSV Rot-Weiß Luckau 5:0 (1:0). T: 1:0 und 2:0 S. Groggert (21./47.), 3:0 und 5:0 Stothut (54./72.), 4:0 K. Groggert (64.), SRin: Stadelmeyer, Z.: 72.

Im Gegensatz zu den hoch motivierten Hausherren sollte bei ­Luckau nur wenig funktionieren. Nach dem Führungstreffer ließ die SG zunächst zahlreiche weitere Möglichkeiten aus, belohnte sich aber im zweiten Abschnitt mit weiteren Treffern und dem nie gefährdeten Heimsieg.