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Wacker nach Herzschlagfinale Vize

Bei Brieske/Senftenberg gewann Wacker mit 1:0.
Bei Brieske/Senftenberg gewann Wacker mit 1:0. FOTO: Kloss/mkl1
Landesliga Süd. FSV Brieske/Senftenberg – Wacker Ströbitz 0:1 (0:1) T: 0:1 Diakiv (10.); Z: 178; S: Göldner (Bad Saarow); Wacker: Thoms – Pawelke, Paulick (75. Roland Scheumeister / rsm1

Handreg), Gottwald, Kammer, Geisler (83. Wochele), Scholze, Käthner (64. Backasch), Diakiv, Voigt, Kowal.

Aus Sicht der Ströbitzer hatte dieses echte, intensive Spitzenspiel keinen Sieger verdient. Die Vorteile lagen im ersten Durchgang bei Wacker, während die Knappen nach der Pause aufdrehten. Diakiv und Gottwald warteten mit den ersten Chancen auf (2./3.). Dann zwang Brieskes Riedel Thoms zur Faustparade, bevor Diakiv den "tödlichen Pass" Paulicks zur Führung für die Grünschwarzen ummünzte. Brieske hatte Pech, das ein Volleyschuss Riedels vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang und Glück, als der Keeper eine gefährliche Rückgabe entschärfte. Nach der Pause konnten die Senftenberger, bei zunächst ausgeglichenem Verlauf, noch eine Schippe drauflegen. Einen Lupfer Johns faustete Thoms im Fallen zur Ecke (52.). Brieske hatte jetzt das Chancenübergewicht. Lediglich zwei Halbchancen standen bei Wacker zu Buche. Aus dem Nichts fast das zweite Tor der Ströbitzer, als Diakiv die Kugel an die Lattenunterkante feuerte (87). Backasch rettete schließlich den Sieg, indem er sich in einen Schuss Riedels warf.

Blau-Weiß Vetschau - Kolkwitzer SV 2:0 (1:0)

T: 1:0 Schultka (30.), 2:0 L.Konzack (84.); Z: 134; S: Welke (Rehfelde); Kolkwitz: Räckel - M.Jähne (76.Voigt), B.Goertz, Bagola, Treuger, C.Schulze, Kaiser, Hahn (60.Röhr), Machate, Kuba (69.Klose), Fingas.

KSV-Trainer Sven Goertz war durch eine Reihe kurzfristiger Absagen zum Improvisieren gezwungen: "Meine Notelf hat das bravourös gemeistert und sich gut verkauft." Die Vetschauer hatten mehr vom Spiel und nutzten ihre erste echte Offensivaktion in Form eines Konters zur Führung. Blau-Weiß vergab eine "Einhundertprozentige", während Fingas das sicherlich verdiente Remis auf dem Fuss hatte, das Leder ihm aber wegsprang. Ein windbedingt nicht weit genug abgewehrter Ball und der zu weit vor seinem Tor postierte Räckel, begünstigten das 2:0 der Hausherren.

Storkower SC - SG Burg 1:5 (0:2)

T: 0:1 Wiesner (24.), 0:2 Lahr (45.), 1:2 Vita (48.), 1:3 Lehmann (66.), 1:4, 1:5 Lahr (81.,86./FE); Z: 85; S: Schabanowski (Oberkrämer); Burg: Pöscha - Röder, Golnik, Wiesner, Tob.Bubner, Valentin, Lahr, Seidel (7.Lehmann/78.Jank), Neumann (70.Rashidov), Rodrigues Dos Santos, Schulisch.

"Das Resultat täuscht, denn Storkow erwies sich als starker Gegner, der sich gut verkaufte", schätzte SGB-Trainer Marco Christoph den Verlauf ein. Wiesner besorgte die Burger Führung mit einem herrlichen Schuss, nachdem er den Ball nach Ecke zurückgelegt bekam. Lahr erhöhte, doch mit Vitas Solo verkürzte der SSC. Nach Doppelpass mit Rodrigues sorgte Lehmann für klare Fronten. Lahr traf erneut und war auch, nach Foul an Rodrigues, vom Punkt erfolgreich.

1.FC Guben - Dynamo Eisenhüttenstadt 3:0 (1:0)

T: 1:0 Jüngel (39.), 2:0, 3:0 Meyer (73.,86.); Z: 110; S: Wickfeld (Annahütte); Guben: Walter - Schwärtzke, Nitschke, Wessel, Bieresniewicz, Löffler, Niedzwiedzki, Piotrowski, Vu Tuan (44. Köppen), Jüngel (90. Mink), Meyer (87. Fahrenkrug).

Mit tollem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit ebneten sich die Gubener den Weg zum Sieg. Hütte vergab einige gute Chancen, bevor Jüngel in einen an Meyer adressierten Flachpass lief und einschob. Mit Flanken von Niedzwiedzki bzw. Piotrowski bedient, führte Meyer, mit Außenristschuss und indem er einen Verteidiger ausspielte, die Entscheidung herbei.