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| 02:38 Uhr

Wacker gewinnt in Unterzahl

Cottbus. Viele Fußballspiele fielen zum Auftakt der Rückrunde dem Wetter zum Opfer. Zum Zuge kamen nur zwei regionale Teams. rsm1

In der Landesliga gewann Wacker Ströbitz in Unterzahl gegen Blankenfelde/Mahlow. Und beim Landesklasse-Team Drebkau feierte der neue Trainer Dokter einen perfekten Einstand.

Wacker Ströbitz - Preußen Blankenfelde/Mahlow 2:1 (1:1). Zunächst spielte sich das Geschehen nur zwischen den Strafräumen ab. Wacker hatte zwar optisch mehr vom Spiel, tat sich aber gegen die bissigen, aggressives Pressing spielenden Randberliner schwer. Zwei gute Chancen vergab Holz (19.,28.), bevor Gottwald im Strafraum gefoult wurde und den fälligen Elfer selbst, in souveräner Manier, zur Führung verwandelte.

Der diesmal das Tor hütende Duck verteidigte den Vorsprung mit einer Glanzparade (38.), musste sich aber geschlagen geben, als er nach einer Ecke den Ball dem einschussbereiten Schröder vor die Füße faustete.

Im zweiten Durchgang kontrollierten die Ströbitzer das Spiel, produzierten jedoch gegen die gut organisierten Gäste keine Hochkaräter. So ging der Ball nach einem Pressschlag von Holz mit dem Torwart knapp am Tor vorbei (48.) und Paulicks 25-Meter-Schuss meisterte der BSC-Keeper (65.). Die beste Aktion des Spiels verhalf den Ströbitzern zum Siegtor. Diakiv tankte sich rechts durch. Dessen Flanke ließ Handreg clever passieren, sodass Netzger freistehend einschießen konnte. Nach der Ampelkarte gegen Diakiv waren die Gastgeber auch in Unterzahl um die Spielkontrolle bemüht und sicherten sich dank einer engagierten Defensivleistung den angestrebten Dreier.

Einheit Drebkau - FSV Lauchhammer 2:1 (0:0). Im Direktvergleich der Abstiegskandidaten schlugen die Gäste die spielerisch feinere Klinge. Deren offensive Einstellung kam allerdings der Drebkauer Spielweise entgegen. Somit verzeichnete die Einheitelf die besseren Chancen. Zunächst verfehlte Rehn knapp die Führung. Dann erlief sich Schön einen Ball von Madajczyk, passte auf Rehn, der den Torwart zwar anschoss, den Abpraller aber zum 1:0 ummünzte. Torwart Branig parierte einen Ball nach Einwurf, musste sich aber beim Nachschuss geschlagen geben, weil sich Wust unkonzentriert zeigte. Letzterer machte aber seinen Fehler wieder gut, indem er sich in der Nachspielzeit im Zweikampf behauptete und für Rehn zum Siegtor vorlegte. Der neue Trainer Ronny Dokter lobte die Moral der Truppe, die sich nach schwierigem Start in der zweiten Hälfte speziell im Zweikampfverhalten steigerte und ihm mit dem späten Tor zu einem hoffnungsvollen Einstand verhalf.