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| 19:43 Uhr

Fussball
Vorletztes Heimspielfür Oberligist VfB Krieschow

Krieschow. Auch Pfingsten rollt in den Spielklassen der Region der Ball, ganz regulär in der Oberliga sowie in Nachholspielen in den anderen Ligen. Von Roland Scheumeister

Oberliga Süd: Der VfB Krieschow will seine aktuelle Topform und das daraus resultierende Selbstvertrauen nutzen, um  möglichst schon im vorletzten Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr) den Klassenerhalt klar zu machen. Mit dem FC Eilenburg wird ein Topteam dieser Liga erwartet, welches allerdings zuletzt drei Niederlagen kassierte, unter anderem gegen die ebenfalls im Abstiegskampf involvierten Teams Wismut Gera und Lok Stendal. Trainer Toni Lempke kennt die Stärken der Rand-Leipziger gut: „Das ist eine echte Toptruppe, bei der wir im Hinspiel (0:5) echt keine Chance hatten. Von ihrer etwas überraschenden kleinen Negativserie werden wir uns auf keinen Fall täuschen lassen und wieder alles heraushauen, um mit einem weiteren Sieg aus eigener Kraft auf unser Ziel Klassenerhalt zuzusteuern.“

Wenn also die Euphorie über die Erfolgssträhne von vier in begeisternder Weise gewonnenen Spielen – nur durch das 0:2 beim über das Oberliga-Level herausragenden FC Inter unterbrochen – zu keinen Leichtfertigkeiten führt, dürfte der erhoffte Dreier sehr realistisch sein.

Erstmals winkt Krieschow der einstellige Tabellenplatz, an den wohl nach der Hinrunde auch der kühnste Optimist nicht geglaubt hat. Wie eng es auf der Zielgeraden zugeht, verdeutlicht aber auch andererseits die Tatsache, dass mit Sandersdorf, Schott Jena und vor allem Stendal (am Mittwoch daheim gegen Merseburg in Aktion), gleich drei Verfolger auf Schrittmacherdienste der Eilenburger hoffen, um im Endspurt doch noch an den Niederlausitzern vorbeizuziehen.  Spannung ist in jedem Fall garantiert am Samstag im Krieschower Sportpark.


Landesliga Süd:
Für drei Niederlausitzer Landesligisten steht zum Pfingstfest der Fußball im Fokus. Zur Begradigung der Tabelle sind Wacker Ströbitz und Burg in jeweils zwei Nachholpartien gefordert. Die Ströbitzer, die ihrer erneuten Vizemeisterschaft entgegen steuern, gastieren zunächst bei der Fürstenwalder Unionreserve und können zudem am kommenden Mittwoch bei Blau-Weiß Vetschau das Abstiegsgeschehen beeinflussen.

Schlusslicht Burg hat indes die Chance, gegen die von Auf- oder Abstiegssorgen freien Teams aus Hohenleipisch und Erkner wenigstens die rote Laterne loszuwerden – und das bei zweimaligem Heimvorteil. Erkner kommt bereits am Samstag in die Lausitz, um bei dem um einen versöhnlichen Saisonabschluss bemühten VfB Cottbus den Spielplan zu komplettieren.