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| 19:33 Uhr

Basketball
Vierter Devils-Streich in Folge

Die Devils, am Ball Tom Benk, mussten sich auf ihren Gegner erstmal einstellen, setzten dann aber zum Schlusssprint an.
Die Devils, am Ball Tom Benk, mussten sich auf ihren Gegner erstmal einstellen, setzten dann aber zum Schlusssprint an. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Cottbuser Basketballer besiegen BG 2000 nach holprigem Start mit 73:69. red

Das war ein spannender Sonntag im Sandower Grundschulzentrum: Einen Sieg gab es aber nur für die erste Männer-Mannschaft der White Devils. Das zweite Team verlor mit 72:90 gegen die Red Dragons Königs Wusterhausen II.

Die Lady Devils machten gegen Hermsdorf gleich zu Beginn einige Fehler, welche die Berliner bestraften. Die Cottbuserinnen taten sich sehr schwer, einen Weg zum Korb zu finden. Am Ende gab es eine deutliche 38:77-Niederlage. Topscorerin der Devils war Michelle Herfurth mit 18 Punkten.

Die Cottbuser Herren machten es anschließend gegen die BG 2000 besser, wurden aber erstmal überrannt. Mit 17:26 ging das erste Viertel verloren. Im zweiten Viertel zeigten die Teufel, dass sie doch mitspielen wollen. Nach einem kleinen Zwischenspurt gingen die Devils mit 31:30 in Führung. Doch die Berliner schlugen direkt mit einem 11:0-Lauf zurück und gingen mit 44:33 in die Halbzeit.

In der Pause stellten sich die Teufel noch einmal neu ein und gingen mit mehr Power, vor allem in der Defense, zu Werke. Dennoch schlichen sich unnötige Fehler ein. Mit 52:59 ging es in die letzten zehn Minuten. Getragen von der guten Unterstützung der Fans setzten die Devils zum Schlusssprint an. Die Defense stand und ließ nur noch 10 Punkte im ganzen Viertel zu. In der Offense fielen nun auch mehr Würfe in den Korb und der Kampf wurde belohnt. Mit einem 12:0-Lauf gingen die Devils entscheidend mit 70:63 in Führung. Mit 73:69 endetet die Partie schließlich. Topscorer der Devils war Kyle Parker mit 21 Punkten.

„Wir haben lange gebraucht, um den Speed und die Physis der Berliner anzunehmen“, meinte Devils-Coach Steven Herfurth. „Doch in der zweiten Halbzeit haben wir ihnen unser Spiel aufgedrückt.“

Die Devils klettern damit auf den dritten Tabellenplatz und haben jetzt eine Woche spielfrei.