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| 19:34 Uhr

Radball
Trotz RippenprellungBronze gefestigt

Für LRV-Radballer Matthias Lucas (l.) war das fünfte von sechs Oberliga-Turnieren eine schmerzhafte Angelegenheit.
Für LRV-Radballer Matthias Lucas (l.) war das fünfte von sechs Oberliga-Turnieren eine schmerzhafte Angelegenheit. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. LRV-Radballer spielen gutes fünftes Oberliga-Turnier. Von Gerold Noack

Das Radballteam Mathias Lucas und Vincent Noack, die Nummer 1 des Lausitzer Radsportvereins (LRV) Cottbus, hat in Göhlsdorf das fünfte von sechs Oberligaturnieren Berlin/Brandenburg absolviert und Bronze gefestigt.

Im vierten Turnier hatte es einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage gegeben, sodass der 3. Platz unter den zwölf Oberliga-Teams in Gefahr schien.

Doch im fünften Turnier gab es nun drei Siege aus vier Spielen und damit 9 Punkte Zuwachs – eine solide Ausbeute. Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn sich Mathias Lucas bei einem ungewöhnlichen Sturz auf einen Lenker nicht gleich zwei Rippen stark geprellt hätte, wie sich nach dem Turnier herausstellte.

Dennoch: 4:1 Tore gegen Ludwigsfelde III, 6:4 gegen Ludwigsfelde IV und gar 7:1 gegen Brandenburg III sind die Positivbilanz des langen Turniertages.

Das relativ klare 3:8 gegen die jungen Burschen aus Großkoschen in deren ersten Oberligasaison hatte Noack/Lucas selbst am meisten überrascht. In der Hinrunde vor acht Wochen stand es noch umgekehrt 6:4 Tore für Cottbus. Bis zu den drei Cottbuser Toren war das Spiel gegen Großkoschen ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit riss dann der Faden, nichts ging mehr, den Großkoschenern gelang jeder Konter.

Die Männer aus Brandenburg II und Großkoschen II scheinen die Liga der Berliner und Brandenburger in diesem Jahr zu dominieren. Für Mathias Lucas und Vincent Noack ist der 3. Rang nach dem durchwachsenen Start mit Platz 9 in diesem Jahr eine ausgezeichnete Aufholbilanz. Und es sind beim letzten Punktspielturnier am 26. Mai in Ludwigsfelde noch 12 Punkte zu verteilen. Da ist noch alles drin.

Trainer Lutz Pannach scheint zufrieden: „Wenn die Rippen halten und wir in vier Wochen Dritter bleiben, haben wir das Saisonziel Bronze erreicht. Um die zwei Aufstiegsrundenplätze zur 2. Bundesliga kämpfen wir dann eben im nächsten Jahr.“