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| 20:23 Uhr

Fussball
Triste Nullnummermit bitterem Beigeschmack

Es war ein Duell der beiden kleinsten Gemeinden der Oberliga: Zorbau (Sachsen-Anhalt) gegen Krieschow.
Es war ein Duell der beiden kleinsten Gemeinden der Oberliga: Zorbau (Sachsen-Anhalt) gegen Krieschow. FOTO: Marcel Ohnrich
Krieschow. Oberligist Krieschow nutzt auswärts seine Chancen nicht und verliert Kapitän Lieschka. Von Roland Scheumeister

Blau-Weiß Zorbau – VfB Krieschow 0:0. Schiedsrichter: Lorenz (Bad Langensalza); Zuschauer: 140
VfB Krieschow: Pflug – Bernhardt, Lieschka (74.Ladwig) , Hildebrandt, Kaiser – Pahlow, S.Konzack, Dörry, Dahm (81.Richter) – Karow, Felgenträger (62.Schmidt).

Unbeeindruckt von der bescheidenen Qualität des Zorbauer Rasenplatzes spielten die Krieschower mit kontrollierter Offensive ihren Stiefel herunter. Das erste Achtungszeichen setzte Leo Felgenträger, indem er das Leder an die Latte donnerte (4. Minute). Drei Minuten später war es Sven Konzack, der eine Großchance nicht ummünzen konnte.

Einen ihrer wenigen Entlastungsangriffe schlossen die Zorbauer mit einem Lattenknaller ab, bevor der aufgerückte Dennis Hildebrandt freistehend einen Kopfball nicht in die Kiste bekam (31.). Angesichts der deutlich größeren Ballbesitz- und Chancenanteile war das 0:0 zur Pause ein unbefriedigendes Zwischenresultat.

In der zweiten Halbzeit passten sich die Krieschower zu sehr dem limitierten Niveau der Hausherren an, die somit, im Duell der beiden kleinsten Gemeinden der Oberliga Süd, Gleichwertigkeit erreichten. Von Fortuna wurden die VfB-Kicker nicht gerade begünstigt. So blieb ein elfmeterreifes Foul an Leo Felgenträger ungeahndet (51.). Schwerer wiegt jedoch, dass das Stürmertalent verletzt passen musste, wie auch kurz darauf Kapitän und Abwehrchef Fabian Lieschka, der wegen einer Knieverletzung möglicherweise länger ausfällt.

Zwar ließ Krieschow in der Abwehr nicht viel zu, tat sich aber, bei zusehends verflachendem Niveau, schwer, den zum Erzwingen der Entscheidung notwendigen Druck aufzubauen. Krieschows Vereinsvorsitzender Hans-Jörg Grafe urteilte: „Mit unseren Chancen in der ersten Halbzeit hätten wir die Vorentscheidung herbei führen müssen.“