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| 20:20 Uhr

Handball
Torhüterin Kothe rettet LHC-Frauen den knappen Sieg

Cottbus. Knapp mit 29:28 (17:14) haben die Handball-Frauen des LHC Cottbus ihr Spiel in der Brandenburg-Liga beim HSV Falkensee gewonnen. Von Georg Zielonkowski

Dabei hatten sie zuvor komfortabel geführt. So stand es nach neun Minuten schon 9:2 für Cottbus. Regelrecht abgezockt spielten die LHC-Frauen zu diesem Zeitpunkt die Gastgeberinnen an die Wand der Falkenseer Stadthalle.

„In dieser Phase haben die Mädels genau das getan, was zuvor trainiert und abgesprochen war. Doch danach verfielen nahezu alle in die Fehler vorangegangener Spiele“, beschrieb Trainer Ramon Quarta die erste Halbzeit.

Nach einem knappen 13:12-Zwischenstand ging es dennoch mit einem 17:14-Vorsprung in die Kabine, der sich später allerdings fast komplett aufbrauchte. So stand 30 Sekunden vor Spielschluss lediglich ein knappes 29:28 für Cottbus an der Anzeigetafel, bei Ballbesitz für den HSV. Doch war es der nach jahrelanger Pause ins Tor des LHC zurückgekehrten Andrea Kothe schließlich zu verdanken, dass der LHC Cottbus die Führung ins Ziel retten konnte. So parierte sie zwei Sekunden vor dem Abpfiff auch den letzten Wurf der Gastgeberinnen, sodass der erste Auswärtssieg gesichert werden konnte.

„Falkensee hat trotz teilweise klarer Rückstände nie aufgesteckt und uns aufgezeigt, dass wir längst nicht über die vollen 60 Minuten clever agieren. Umso zufriedener bin ich, dass es am Ende gereicht hat“, resümierte der Cottbuser Trainer Ramon Quarta. Der hatte schon vor der Saison darauf hingewiesen, dass sein Team „bestimmt sechs bis acht Spiele brauchen wird, um das angestrebte Niveau über 60 Minuten zu halten“.

LHC: Woithe, Kothe - Radzko (4 Tore), Reimer (5), Teichert, Weber (4), Voigt (8), Schieritz (1), Zemke, Becker (5), Matthee (1), Bähr, Lehmann