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| 18:46 Uhr

Tennis
Titel für Cottbus und Herzberg

Erfolgreiches junges Team: Die Damen vom Herzberger TC Grün-Weiß wurden Oberliga-Meister in Brandenburg.
Erfolgreiches junges Team: Die Damen vom Herzberger TC Grün-Weiß wurden Oberliga-Meister in Brandenburg. FOTO: Werner Ludwig
Cottbus. Neben den Damen und Herren können in dieser Saison auch Brandenburgs Tennis-Senioren jubeln. Von Werner Ludwig

Mit 72 Wettkampf-Mannschaften war Süd-Brandenburg in die Verbandsspiele 2017 gestartet. 17 davon kämpften überregional von der Verbandsliga bis zur Meisterklasse gegen überwiegend starke Berliner Tennis-Konkurrenz um Punkte und gute Platzierungen. Hervorragend dabei waren die Senioren aus Elsterwerda und Frankfurt/Oder.

Den ersten Platz in einer Siebener-Gruppe erkämpfte der TV Elsterwerda in der Verbands-Oberliga 60 vor dem TC Heiligensee und Berolina Biesdorf; und auch die Herren 65 belegten mit einer weißen Weste Platz eins in der Verbands-Oberliga vor den Reinickendorfer Füchsen und Orange-Weiß Friedrichshagen. Nur gegen den VfL Tegel unterlagen die Frankfurter Senioren mit 3:6, wurden aber dennoch Gruppensieger in ihrer Siebener-Staffel der Verbands-Oberliga 60 vor dem TC Treptower Teufel und Tegel. Der einzige überregionale Vizemeister-Titel geht ebenfalls in die Oderstadt. Die Herren 30 unterlagen im letzten Punktspiel bei SUTOS 1917 knapp mit 4:5 und belegten daraufhin in der Verbandsliga hinter dem BSC Rehberge punktgleich und hauchdünn nach Matchpunkten Platz zwei.

 Der TC Frankfurt/Oder in der Verbands-Oberliga 50 und der Lausitzer TC Cottbus in der AK 55 wurden in ihren Gruppen immerhin Dritte. Die Herrenmannschaften vom TV Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen und von der Spielgemeinschaft Forst konnten sich in der Verbandsliga nicht behaupten und müssen 2018 einen neuen Anlauf auf den Bezirksmeister-Titel starten.

Die Herren vom LTC Cottbus wurden Titelgewinner 2017 in der Oberliga Brandenburg und haben sich als Aufsteiger schon jetzt den Klassen­erhalt in der Verbandsliga auf die Fahne geschrieben. Der SV Großräschen wurde Regionalmeister der Herren 40, und bei den Herren 50 triumphierte der Cottbuser TV 92.

Bei den Damen musste das 60er- Team vom TV Elsterwerda ohne seine im Frühjahr plötzlich verstorbene Nummer eins, Marion Wolf, in der Meisterklasse auskommen. Trotz zweier Gewinnpunkte blieb für die Endabrechnung nur der vorletzte Tabellenplatz vor dem LTTC Rot-Weiß Berlin.

Unverständlich war der plötzliche Rückzug der Damen 50 vom TC Frankfurt während der Punktspiele in der Verbands-Oberliga.

Mit guten Ergebnissen retteten die Damen 40 vom Luckenwalder TC (Vizemeister-Titel) und dem TV Vetschau (3.) in der Verbandsliga die Ehre der Region. Bemerkenswert war Platz zwei der Damen 40 vom LTC Cottbus in der Oberliga Berlin hinter dem SV Berliner Brauereien. Oberliga-Meister von Brandenburg wurde erstmals das junge Team vom Herzberger TC Grün-Weiß.

Ohne die Teilnahme des Titelverteidigers Jan Pirnack (Forst) und weiterer Ranglistenspieler bei den Regionalmeisterschaften in Elsterwerda wurde Marco Fiedler (TC Lindenau) mit einem 7:6, 6:4-Finalsieg über den an Nummer eins gesetzten Lars Hartfelder (TSV Empor Dahme) Titelgewinner 2017 im Herren-Einzel. Die Damen-Konkurrenz musste mangels Beteiligung ausfallen.

Bei den Senioren-Meisterschaften von Süd-Brandenburg im Cottbuser Eichenpark sicherte sich Dirk Schneider-Kulla (Cottbuser TV 92) den Regionalmeister-Titel vor Lars Hartfelder und den beiden Drittplatzierten Jens Kreuzenbeck (TC Jüterbog) und Ralf Radfan (Blau Weiß Guben).

Antje Klötzer verteidigte zum zweiten Mal ihren Titel der Damen erfolgreich vor Anke Szymanski (beide LTC Cottbus), Susi Donath (Guben) und Katja Helmeke (SG Sielow).