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| 18:37 Uhr

Fussball
Teichstädter lassen viele Chancen liegen

Zwischen Kunersdorf und Döbern ging es ganz schön zur Sache.
Zwischen Kunersdorf und Döbern ging es ganz schön zur Sache. FOTO: FuPa Brandenburg
Fußball-Landesklasse. Eintracht Peitz bietet Landesklassen-Spitzenteam Müllrose Paroli. Nickerls gelingt Hattrick für Slamener.

FC Lauchhammer – Kolkwitzer SV 0:1 (0:0) T: 0:1 Meyer (87.); S: Sehmisch (Uebigau); Z: 73; KSV: Waltschew – Streich, Lehnik (78.Gipp), Jefferson Da Silva, Specht, St.Jähne, B.Goertz, Schneider, Richter (55.Forstreuter), Fingas, Zittlau (56.Meyer).

Der KSV dominierte das Geschehen über die gesamte Spielzeit. Lauchhammer erreichte nur phasenweise optische Gleichwertigkeit, ohne dabei ernsthaft torgefährlich zu werden. Einziges Manko des Spitzenreiters war dessen Chancenverwertung. Schon in der Anfangsphase hätte die Entscheidung fallen können (müssen). So musste sich die Mannschaft bis in die Schlussphase hinein gedulden. Einmal mehr war es dann Meyer, der seiner Jokerrolle gerecht wurde.

Fichte Kunersdorf – SV Döbern 2:3 (2:2) T: 0:1 Jäckel (4.), 1:1 Müller (10.), 1:2 Gad (15.), 2:2 B.Golz (39.), 2:3 Zeschke (82./FE); S: Schmidt (Cottbus); Z: 100; Fichte: Wolf – Funke (60.Seifert), Mattig, C.Badack, Lehrack, Faustmann, B.Golz, Müller, Knüpfer, Günther (69.Kunkel), S.Golz. Döbern: Czerwinski – Zeschke, Koschitza, Blechstein, Scholz, Schiffel,  J.Mrosk (87.Dost), Gad, W.Mrosk, Schwerdtner (77.Schiller), Jäckel.

Von Beginn an wirkten die Döberner entschlossener. Nach den Niederlagen in den Pokalwettbewerben war in Kunersdorf Revanche angesagt. Eine zurückgelegte Flanke köpfte Jäckel zur Gästeführung ein. Müller gab die Antwort mit einem gut abgeschlossenen Sololauf. Das schwache Abwehrverhalten der Fichteelf nutzend, ließ Gad die Döberner erneut jubeln. Ein katastrophaler Rückpass verhalf Kunersdorf zum Ausgleich. SVD-Coach Peter Prohaska machte seinen Jungs in der Pause eine klare Ansage. Diese bewirkte, dass in Halbzeit zwei, insbesondere in der Offensive, mehr investiert wurde. Die Entscheidung fiel per Elfer, nachdem Badack im Zweikampf mit Gad etwas zu spät dran war.

SV Großräschen – SC Spremberg 0:5 (0:1) T: 0:1 Rihm (40./FE), 0:2 Ra.Hermann (64.), 0:3,0:4, 0:5 Nickerl (66.,70.,87.); S: Peßolat (Senftenberg); Z: 52; SC: Rihm – F.Jensch, Staude, Pat.Scheider (46. Müller), Schwarz, Ra.Hermann, Ri.Hermann, Thiele, Genselein (73. Je.Domann), Pasc.Scheider,  Nickerl.

Dem schwachen Auftritt der Gastgeber passten sich die Slamener zunächst an. Erst ein von Allrounder Rihm verwandelter Strafstoß half zum Führungstor. Nach der Halbzeitansprache des Trainers trat der SC forscher auf. Hermanns 17m-Schuss erwies sich als Genickbrecher für die Räschener, während die Spremberger richtig in Fahrt kamen. Nickerl nutzte die schulmäßigen Vorbereitungen zu einem echten Hattrick.

VfB Cottbus – FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 5:0 (3:0) T: 1:0 Pauling (11.), 2:0 Krenz (23.), 3:0 Weber (30.), 4:0 Shirzai (62.), 5:0 Lorenz (88.); S: Kolbe (Drebkau); Z: 63; VfB: Conrad – Jähde, Pastowski (72.Lorenz), Koinzer, Shirzai, Krenz, Babbe, Uhlig, Weber (72.Freidgeim), Pauling, Röhr (72.Wadsack).

Optisch gestaltete sich das Spiel zu einer klaren Sache für den VfB. Die Briesker wurden zweimal mit Distanzschüssen überrumpelt. Die Führung gab den Cottbusern Sicherheit. Mit schön herausgespielten Toren schraubten sie das Ergebnis in die Höhe. Die Knappen bäumten sich zu wenig auf, brachten nichts Zwingendes zustande und versuchten lediglich durch eine härtere Gangart den Spielfluss des VfB einzuschränken.

Spremberger SV – Alemannia Altdöbern 2:6 (0:3) T: 0:1 Ryszeski (13.), 0:2 Franke (21./FE), 0:3 Pollok (26.), 1:3 Wenzko (50.), 2:3 Peter (59.), 2:4 Franke (59.), 2:5 Ryszewski (72.), 2:6 Hager (89.); S: Schicketanz (Sonnewalde); Z: 30; SSV: Baum – Konik, Peter, Mathiszik, Koch, Schultka (79.Al Khlafalah), Wegner (46.Wietasch), Pfeiffer, Wenzko, Grabowski,Linke (81.Obstoy).

Müllroser SV – Eintracht Peitz 1:1 (0:1) T: 0:1 Peters (19.), 1:1 Hermann (66.); S: Dzewior (Frankfurt/O.); Z: 64; Peitz: Leupold  – Gross, Zimmer, Bähr, Fischer, Straube, Geissler (57.Brandt), Lohse, Peters (57.Kadler), Lehmann (77.Mochow), Runge.

Die Peitzer boten dem Spitzenteam gut Paroli, ließen aber wieder eine Reihe bester Chancen liegen. Erst einen von Geissler verlängerten Abschlag Leupolds münzte Peters, allein auf den Torwart zusteuernd, um. Nach der Pause forcierten die Einwechsler Brandt und Kadler das Peitzer Offensivspiel, vergaben aber, wie auch Gross, die mögliche Vorentscheidung. Indes nutzten die Schlaubetalkicker eine ihrer wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich.