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| 16:28 Uhr

Fußball
„Streng, aber cool“: Energies U17 hat einen neuen Trainer

 Ein neues Quintett für die U17: Tom Jahnke, Co-Trainer Ronny Ermel, Benjamin Nwatu, Trainer Markus Zschiesche und Luis Biehl.
Ein neues Quintett für die U17: Tom Jahnke, Co-Trainer Ronny Ermel, Benjamin Nwatu, Trainer Markus Zschiesche und Luis Biehl. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Die U17-Fußballer von Energie Cottbus haben mit Markusch Zschiesche einen neuen Trainer, der aber auch ein alter Bekannter ist. Von Georg Zielonkowski

Nach ihrem Bundesliga-Aufstieg 2017 ist es den B-Junioren des FC Energie Cottbus zweimal gelungen, die Liga zu halten. Was angesichts der hochklassigen Konkurrenz von RB Leipzig oder Hertha BSC nicht etwa selbstverständlich war. In der kommenden Saison sind zwar altersbedingt überwiegend andere Spieler am Start, doch haben auch die, genau wie der neue Trainer dieser Altersklasse, genau dieses Ziel ebenfalls vor Augen.

Markus Zschiesche heißt der neue Coach, der vor fünf Jahren bereits in Energies Nachwuchs-Abteilung gearbeitet hat. In den dazwischen liegenden Jahren hat der heute 37-Jährige beim Berliner AK und beim Bonner SC in der Regionalliga mit den Männern gearbeitet – und daneben Anfang dieses Jahres die Ausbildung zum Fußballlehrer erfolgreich abgeschlossen.

„Es gab im Sommer zwar verschiedene Gespräche mit Vereinen der 3. Liga, am Ende ist es dann doch Cottbus geworden, wo ich nun erneut eine Nachwuchs-Altersklasse übernommen habe. Hier war ja bekannt, dass die Leitung der Nachwuchsabteilung genauso verlässlich ist und dass die technischen Bedingungen mit den kurzen Wegen und dem Zusammenspiel mit der Sportschule perfekt sind“, nennt der neue Trainer seine Beweggründe, nach Cottbus zurückzukehren.

Seit Montag hat Zschiesche 27 Spieler beisammen, aus denen er eine schlagkräftige Bundesliga-Mannschaft formen will. Abgesehen von vier Spielern der vorjährigen U15 des FCE und den drei Neuzugängen setzt sich der Kader ausnahmslos aus Spielern des Jahrgangs 2003 zusammen, mir denen auch weiterhin offensiver Fußball gespielt werden soll.

Seine Art des Umgangs mit seinen Schützlingen beschreibt der Coach, der seinen bisherigen Co-Trainer Ronny Ermel mit nach Cottbus bringen konnte, als „streng, aber cool“. „Obwohl ich vom Alter her nicht so weg bin von den Burschen, erwarte ich einerseits den respektvollen Umgang untereinander. Doch habe ich natürlich auch ein offenes Ohr für die kleinen persönlichen Sorgen der Spieler. Darum rede ich auch von einem coolen Partner, der ich für die Jungs sein will.“

Auch im dritten Jahr in Folge wird der Klassenerhalt von Energies U17 angestrebt. Wohl wissend, dass dies kein Selbstläufer wird, da auch in der neuen Spielzeit die Top-Vereine vorneweg marschierend erwartet werden. Doch mit Mut und der für Cottbus typischen körperlichen Präsenz, die die Talente mitbringen, soll dieses Ziel möglichst frühzeitig erreicht werden. Das zumindest hofft Zschiesche, zu dessen Betreuerstab auch Torsten Merkel aus dem Nachwuchsleistungszentrum gehört. Bis die Saison am 10. August mit dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig beginnt, wird fleißig getestet. Letzten Mittwoch wurde Regionalligist Babelsberg 4:0 bezwungen, bevor es am Samstag bei der U19 von Viktoria Frankfurt weitergeht.