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| 02:36 Uhr

Spremberg stürzt Leuthen/Oßnig von der Spitze

Spremberg. Mit einem eindrucksvollen 1845:1759-Erfolg gegen den bisherigen Bundesliga-Spitzenreiter Leuthen/Oßnig hat sich der FSV Spremberg beim Kampf um die diesjährige Mannschaftsmeisterschaft der Billard-Kegler zurückgemeldet. Bereits nach dem ersten von sechs Duellen lag der FSV mit sieben Holz vorn, alle folgenden Akteure des neuen Tabellenführers, der sich tags zuvor klar mit 1789:1672 gegen Neuzauche durchgesetzt hatte, vermochten den Vorsprung stets auszubauen. Georg Zielonkowski/ski1

Herausragend spielten beim Sieger Reinhard Gürbig (339 Holz) und Altmeister Günter Wille (335).

Der bisherige Erste SV Leuthen/Klein Oßnig konnte zunächst noch am 11. Spieltag seine Führungsposition mit einem durchwachsenen 1735:1705 bei den Kellerkindern aus Tschernitz behaupten, um tags darauf dann auf Rang drei abzurutschen. Neben der eigenen Niederlage war es der bessere Durchschnitt, der den 1. Chemnitzer BC auf Rang zwei vorrücken ließ.

Zwei Heimsiege gegen Netzen und Britz mit jeweils 23 Holz Differenz ließen die Cottbuser Billardfreunde auf Rang fünf aufrücken. In beiden Partien war der Ranglisten-Vierte Hans-Joachim Bock wieder einmal bester Spieler seines Sextetts.

Neuling Guben verbleibt trotz zweier Niederlagen an fremden Tischen zwar auf Rang sechs. Die Neißestädter hatten sich vor dem Duell bei Schlusslicht Tschernitz sicher mehr versprochen. Doch setzten sich die Glasstädter bereits im ersten Duell Drobig (314) gegen Pettke (262) deutlich ab. Am Ende gab es eine klare 1624:1719-Niederlage für die Neißestädter zu registrieren, wodurch Tschernitz die rote Laterne an Fortuna Britz abgeben konnte. Mit zwei Siegen entfernte sich Bohsdorf deutlich aus der Abstiegszone, in der Neuzauche nach den beiden Auswärtsniederlagen kleben bleibt.

In der Rangliste der Einzelspieler dominiert nach wie vor der Chemnitzer Marcus Marsch, der einen stolzen Durchschnittswert von 322,50 Holz zu Buche stehen hat. Die Rückstände der weiteren Ausnahmespieler Uwe May (Spremberg, 311,75) und Hartmut Schindler (Neuzauche, 307,78) scheinen allerdings zu groß, um die Westsachsen in dieser Wertung während der verbleibenden drei Doppelrunden noch gefährden zu können. Weiter geht's am 4./5. Februar.