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Spremberg bleibt Topteam der Bundesliga

Cottbus. Mit zwei ungefährdeten Auswärtserfolgen hat der FSV Spremberg seine Spitzenposition in der Bundesliga der Billardkegler behauptet. Zunächst wurde Klassen-Neuling Lok Guben mit 99 Holz Differenz bezwungen, tags darauf fiel der 1806:1664-Sieg bei den Cottbuser Billardfreunden deutlich klarer aus. Georg Zielonkowski / ski1

Mit May, Wille und Gürbig übertrafen gleich drei Männer aus dem Spremberger Sextett die ominöse 300er-Marke.

Für die große Überraschung der siebten Doppelrunde sorgte Aufsteiger ESV Lok Guben mit seinem 1727:1699-Sieg gegen Serienmeister SV Leuthen/Klein Oßnig. Mit sehr ausgeglichenen Leistungen im oberen Level wurden die strauchelnden Oßniger nach deren knappem 14-Punkte-Plus noch überholt, als Pettke (292 Punkte), Diedler (288) und Lehmann (298) die Punkte zum fünften Saisonsieg herausspielten. Die Spieler des siegverwöhnten Meisters kamen dagegen mit ihren letzten drei Akteuren nur auf 273, 270 und 294 Zähler.

Der VBSF Cottbus kassierte zwei Niederlagen, als gegen Chemnitz ein 1616:1680 zu Buche stand und auch gegen Spremberg kein Kraut gewachsen war. Dennoch wurde Platz fünf verteidigt, nun aber mit ausgeglichenen 14:14-Punkten.

Bohsdorf konnte den ehemaligen Tabellenzweiten Chemnitz mit einem 1666:1610 überraschen, nachdem die Partie gegen Oßnig 1665:1753 am Tag davor verloren ging. Chemie Tschernitz rutschte nach zwei Niederlagen auf den letzten Tabellenplatz ab. Gegen Schlusslicht Britz verlor die BSG mit 67 Holz Differenz, danach hieß es gegen Netzen 1628:1715. Nur ein Top-Wert von Thomas Christoph (320 Holz gegen Britz) war an beiden Tagen schließlich einfach zu wenig.

Marcus Marsch vom Chemnitzer BC verteidigte seine komfortable Spitzenposition der Einzelwertung, obwohl er nach der Partie in Cottbus (322 Holz) in Bohsdorf lediglich 280 Punkte erspielte. Der Spremberger Uwe May rückte als Zweiter dem Spitzenreiter mit einer Differenz von rund sechs Zählern auf die Pelle. Doch stehen nur noch zwei Doppelrunden aus, sodass das Endklassement der besten Solisten festzustehen scheint.