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| 16:10 Uhr

Fussball
Spielertrainer Ullrich trifftbei Gubens Auswärtssieg

Fußball-Landesliga. Wacker besiegt in der Landesliga Vetschau deutlich. Von Roland Scheumeister

Phönix Wildau – BSV Guben Nord 0:2 (0:1) T: 0:1 Ullrich (11.), 0:2 Mrowca (57.); S: Kublank (Neustadt/Dosse); Z: 61; BSV: Hübner – Herzog, Ullrich, Hnyk, Klemczynski (68.Richter) – C.Schulze, Stoll (82.Noack), Klopot, Mrowca (68.Schwittlich) – Hauf, Waszkowiak.

Spielertrainer Ullrich münzte eine scharfe Ecke Waszkowiaks per Kopf zur Führung um. Der BSV ließ keinen gegnerischen Abschluss zu, versäumte es aber, den Deckel drauf zu machen. Nach der Pause agierten die Wildauer etwas druckvoller. Doch Mrowcas Tor, nach starkem Dribbling, ließ deren Träume platzen. Denn die BSV-Abwehr zeigte sich sattelfest und Torwart Hübner war bei der einzigen brenzligen Situation im Bilde.

Wacker Ströbitz – Blau-Weiß Vetschau 3:0 (1:0) T: 1:0 Jäkel (31.), 2:0 Voigt (56.), 3:0 Schütz (83.); S: Effenberger (Bad Liebenwerda); Z: 105; Wacker: Duck (46.Heither) – Röder (61.Pawelke), Geisler, P.Lehmann, Kowal, Valentin, Jäkel, Afzal (76.Holz), Voigt, Schulisch, Schütz.

Optisch überlegen fehlte den Ströbitzern zunächst die Durchschlagskraft, das gegnerische Abwehrbollwerk zu knacken. Nach Flanke Röders köpfte der Ex-Vetschauer Jäkel ein und Voigt traf, wenig später, per Freistoß die Latte. Die einzige Gästechance war kein Problem für Torwart Duck, der nach der Pause verletzungsbedingt durch Feldspieler Heither ersetzt werden musste. Als die Blauweißen konditionell abbauten, häuften sich die Chancen der Ströbitzer. Einige wurden überhastet vergeben, doch Voigt per Freistoß und Schütz, ebenfalls Ex-Vetschauer, im Nachsetzen, machten den Dreier klar.

1.FC Guben – TSV Schlieben 1:2 (1:0) T: 1:0 Piotrowski (23.), 1:1 R.Dehne (62.), 1:2 Höhne (66.); S: Habertag (Jethe); Z: 60; Guben: Matwiejczyk – Nitschke, N.Hetzel (76.C.Hetzel), Bieresniewicz, Rys, Löffler (73.Schulze), Sheriff (73.Schelske), Rajchel, Piotrowski, VuTuan, Pietka.

Der FC startete überlegen in die Partie, ließ nur eine Chance der Gäste zu, versagte aber bei der Umsetzung eigener Möglichkeiten. Lediglich Piotrowski war nach einer Eingabe am langen Pfosten per Kopf zur Stelle. Letzterer und Bieresniewicz verpassten, unmittelbar  nach der Pause die mögliche Vorentscheidung. Indes kamen die effektiv spielenden Gäste durch einen abgefälschten und damit unhaltbaren direkten Freistoß zum Ausgleich und drehten die Partie, als der Torwart einen Ball unterschätzte.