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| 19:11 Uhr

Handball
Souveränes Spiel – knapper Ausgang

Brandenburg an der Havel. Der LHC Cottbus gewinnt beim Absteiger Brandenburg-West mit 28:26. Von Wolfgang Swat

 In der Handball-Oberliga haben die Männer des LHC Cottbus ihre Auswärtsaufgabe beim Tabellen-Letzten SV 63 Brandenburg-West gemeistert. Sie bezwangen den Gastgeber, der bereits  vor dem Spiel als Absteiger in die Brandenburg-Liga feststand, mit 28:26.

Der knappe Ausgang könnte ein Spiel auf Messers Schneide vermuten lassen. Der Sieg war allerdings souveräner herausgespielt, als es die nackten Zahlen am Ende ausdrückten. Die Hausherren, die sich mit einem Erfolg von den Fans aus der laufenden Saison verabschieden wollten, wehrten sich zwar nach Kräften und konnten bei einem Halbzeitstand von 12:14 für den LHC noch Hoffnungen hegen, doch die Lausitzer verstanden es, den Gegner stets auf Distanz zu halten. „Wir wollten unbedingt diesen Erfolg, und  die Mannschaft hat die vorgegebene Marschroute konsequent eingehalten. Es war insgesamt eine geschlossene Leistung“, stellte Co-Trainer Dieter Sklenar fest.  „Unsere Zielstellung  vor den  letzten vier Begegnungen der Saison war es, mindestens sechs Punkte zu holen. Das haben wir bereits vor dem letzten Spiel an diesem Samstag erreicht.“

Der LHC hatte mit einem überzeugenden Beginn  mit drei Toren in Folge für Respekt beim Gegner und Selbstvertrauen in den eigenen Reihen gesorgt. Nur ein einziges Mal, beim Stand von 2:3 nach sechs Minuten,  gelang es Brandenburg,  Anschluss zu halten. Doch schon nach 21 Minuten beim 6:12 war eine Vorentscheidung für die Lausitzer gefallen.

Dass es am Ende ein Sieg mit nur zwei Toren Unterschied wurde, lag an der deutlich vorsichtigeren Spielweise der Gäste in den letzten sechs Minuten. Zu diesem Zeitpunkt führten die Lausitzer 20:27.  „Wir haben dann nicht mehr mit aller Konsequenz zugepackt. Kein Spieler wollte sich zum Ende hin verletzten“, zeigte Sklenar Verständnis für die Zurückhaltung.
LHC Cottbus:
Adam, Berndt (Tor); Widera (9 Tore), A. Takev (5), R. Takev (4), Lößner (4), Baccar (2), Nietzel (1), Schmitz (1), Efa (1), Reimann (1), Mulemba.