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| 13:51 Uhr

Boxen
Sechs Titel für Cottbuser Faustkämpfer

Johanna Müller holte sich den Sieg in Runde eins.
Johanna Müller holte sich den Sieg in Runde eins. FOTO: Ron Radlow
Cottbus. Der Boxsportverein CBV blickt auf eine erfolgreiche Landesmeisterschaft für seine Starter zurück.

Die Landesmeisterschaften 2018 im Boxen sind nach nunmehr drei intensiven Wochenenden, vielen emotionalen Stunden und noch mehr zurückgelegten Autobahnkilometern vorüber. Insgesamt konnten die Faustkämpfer des Cottbuser Boxvereins sechsmal Gold, fünfmal Silber und drei Bronzemedaillen erringen.

So sorgte Sportschüler Björn Fischer am abschließenden Wochenende gegen seinen Trainingsgruppenpartner Oskar Sobieszczyk vom Ringfrei Ludwigsfelde für einen der boxerisch hochwertigsten Kämpfe dieser Meisterschaft. Nach drei starken Runden kam der Sieger aus Ludwigsfelde. Trotz der Niederlage hat Fischer sein Talent einmal mehr unter Beweis gestellt und wird sicher bei der im April stattfindenden Deutschen Meisterschaft der Juniroen in Binz ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden können.

Florian Wolff konnte gegen seinen Gegner aus Oranienburg die erste Runde für sich gewinnen, dieses Niveau dann aber nicht durchgängig halten und musste den Sieg abgeben und sich mit Silber begnügen.

Mit dem dritten Kampf des Tages sollte auch der erste Sieg kommen. Johanna Müller, Deutsche Meisterin 2017, musste sich mit einer Gegnerin aus Frankfurt (Oder) auseinander setzen. In gewohnter Manier bestimmte die Cottbuserin von der ersten Sekunde an den Kampf und erzwang einen Abbruch in der ersten Runde. Neben dem Titel Landesmeisterin bekam sie auch noch die Auszeichnung als beste Boxerin dieser Titelkämpfe.

Nummer vier aus Cottbuser Sicht war Marvin Drabik. Gegen seinen sehr beweglich und explosiv boxenden Gegner aus Strausberg fand er nicht richtig in den Kampf und musste den Sieg der gegnerischen Ecke anerkennen.

Den Schlusspunkt setzte Hans Krüger. Ihm gelang es, seinen Oranienburger Gegner konsequent über seine Führungshand lang zu halten und in den entscheidenden Momenten mit der Schlaghand nachzusetzen. Am Ende hieß es RSC-Sieg in der zweiten Runde und damit Landesmeistertitel.