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Schneller Sieg für Hebler & Co.

Perfekte Woche für Andy Hebler (l.): Am Donnerstag wurde er zum zweiten Mal Vater, am Samstag erzielte er seine Saisontore 39 und 40.
Perfekte Woche für Andy Hebler (l.): Am Donnerstag wurde er zum zweiten Mal Vater, am Samstag erzielte er seine Saisontore 39 und 40. FOTO: moh1
Brandenburgliga. VfB Krieschow – Oranienburger FC Eintracht 3:0 (3:0). T: 1:0 Hebler (13. Roland Scheumeister / rsm1

/FE); 2:0 Dahm (20.), 3:0 Hebler (23.); Z: 151; S: Gärtner (Dresden); Krieschow: Jäschke - Krüger, Lieschka, Hnyk, Kaiser, Pehla, Dahm (86.Mißbach), Dörry (66.Schmidt), Angerhöfer (78.Grunewald), Karow, Hebler.

Mit einem souveränen Auftritt hat der VfB Krieschow seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf Ludwigsfelde verteidigt. Bei engagiertem Beginn sah sich Krieschow einer tief stehenden OFC-Elf gegenüber, die zunächst keinerlei Akzente im Spiel nach vorn setzte, den eigenen Strafraum aber geschickt abschirmte. Trotz Dauerdrucks bedurfte es eines Elfmeters, das Führungstor zu markieren. Einen Freistoßball Kaisers ließ der Torwart prallen. Hebler setzte nach, wurde gefoult und verwandelte den fälligen Elfer mit scharfem Flachschuss ins Eck selbst.

Der OFC blieb weiterhin respektvoll defensiv. Ein langer Ball Hnyks in den Strafraum erreichte Hebler, der zwei Haken schlug und dann für den freistehenden Dahm vorlegte. Letzterer spielte kurz darauf einen präzisen Pass auf Hebler, den dieser zu seinem 40. Saisontor veredelte und damit diese Partie entschied. Erst jetzt lockerten die Gäste ihre Abwehr. Das Chancenübergewicht blieb jedoch klar auf Seiten des VfB.

Die zweite Hälfte gingen die Oranienburger etwas engagierter an, während der VfB noch eine Reihe guter Chancen ausließ. Dabei wurde bei den Abschlüssen zu umständlich agiert, oder aber der gut aufgelegte OFC-Keeper verhinderte Schlimmeres für seine Mitstreiter.

OFC-Coach Hans Oertwig erklärte nach dem Abpfiff: "Bei unserer Anreise platzte bei unserem Bus der Reifen. Es kam zwar niemand zu Schaden. Der Schock war der Mannschaft aber anzumerken, sodass sie erst in der zweiten Hälfte zufriedenstellend mitspielte. Wir haben versucht, die Wucht des besten Angriffs dieser Liga abzumildern. Meine Gratulation gilt dem VfB, der es dank unseres überragenden Sieges über Ludwigsfelde selbst in der Hand hat, den Aufstieg perfekt zu machen."

VfB-Trainer Toni Lempke bedankte sich bei Oertwig für die Schrittmacherdienste gegen den LFC und lobte seine Truppe für ihren starken Auftritt, speziell in der ersten Hälfte.

TuS Sachsenhausen - BSV Guben Nord 2:0 (0:0). T: 1:0 Groll (47.), 2:0 Zubke (90.); Z: 189; S: Gorczak (Berlin); Guben Nord: Hübner - Anton (58.Hadas), Ullrich, Schmietendorf, Karpinski, Schack, Marx, Jakob, Waszkowiak, Wegner, Stoll.

Angesichts der hohen Temperaturen plätscherte die Partie zunächst gemächlich dahin. Die erste nennenswerte Chance erspielten sich die Nordberliner. TuS-Kapitän und Torjäger Andor Müller kam mit dem Rücken zum Tor in Ballbesitz und prüfte Danny Hübner aus neun Metern mit einem Schuss aus der Drehung (22.). Auch als seine Vorderleute den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone bekamen, rettete der BSV-Schlussmann zur Ecke (32.). Als dann TuS-Zweimetermann Pilz einen Kopfball ins Tor beförderte, befand der Schiedsrichter auf Stürmerfoul. Nach einem Ballverlust der Gubener im Vorwärtsgang konnten die Gastgeber flanken und Groll vollendete per Direktschuss zur Führung. Hübner musste sich jetzt mehrfach auszeichnen. Die größte Chance des BSV verpasste Wegner, als er dem Torwart ans Schienbein schoss (64.). Am Ende rettete Hübner mit super Fußparade, parierte auch den Nachschuss, war beim Abstauber zum 2:0 aber machtlos.