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| 20:25 Uhr

Fussball
Schneller Doppelschlag bringt Wacker auf die Siegerstraße

Landesliga Süd. Landesliga Süd: Phönix Wildau – Wacker Ströbitz 1:3 (0:2) Von Roland Scheumeister

Phönix Wildau – Wacker Ströbitz 1:3 (0:2). T: 0:1 Valentin (2.), 0:2 Voigt (3.), 1:2 Neumann (69.), 1:3 Afzal (90.); S: Bosharat (Panketal); Z: 59
Wacker: Thoms – Röder, P.Lehmann, Geisler, Valentin, Netzger, Jäkel (81.Weber), Voigt, Schulisch (67.Pawelke), Schütz (78.Kowal), Afzal.

 Mit einem Auswärtssieg startet Wacker Ströbitz in die neue Landesliga-Saison. Von Schulisch bedient, donnerte Valentin das Leder volley in die Maschen und via Innenpfosten machte Voigt Wackers Doppelschlag perfekt. Bei weiteren Chancen stand der Torwart im Brennpunkt, bis Wildau den Schock verdaut hatte und selbst Ballett machte, die Chancen aber liegen ließ. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Schlagabtausch. Phönix nutzte die fehlende Zuordnung in der Ströbitzer Abwehr zum Anschluss. Thoms rettete mehrfach, während u.a. Jäkel, nach Kombination mit Afzal, knapp vorbei köpfte. Nach schadlos überstandenem Abwehrfehler vollzog Afzal, nach abgewehrten Ball Webers, mit wuchtigem Schuss die Entscheidung.

Germania Schöneiche – BSV Guben Nord 1:1 (0:1). T: 0:1 Hähnel (27.), 1:1 Kühnel (90+1.); S: Grigoleitis (Berlin); Z: 40
BSV:  Hübner – Herzog, Schwittlich, Hnyk, Richter (80.Kalinke), Ullrich, Stoll, Ost, Hauf, Waszkowiak (46.Letzner), Hähnel (86.Kaluza).

Hübner hielt mit starker Parade die Null fest, bevor sich der Absteiger BSV Guben-Nord fing und Hähnel, von Waszkowiak angespielt, traf. Im Gegenzug verhinderte Hübner den Ausgleich. Während bei Schöneiche dann nicht mehr viel lief, trauerte der BSV seinen ungenutzten Chancen nach. So fehlte bei einer Herzogflanke an den Innenpfosten ein Nachrücker, eine Fackel Hähnels entschärfte der Keeper, welcher zudem einen Ball Osts über die Latte lenkte, im Nachfassen. In Halbzeit zwei fehlte den BSV-Aktionen das Timing. In der Nachspielzeit wurde die derzeitige Schwäche der Gubener bestraft, als bei einem Einwurf und anschließender Flanke niemand eingriff und die Berliner glücklich ausglichen.

1. FC Guben – FV Erkner 1:3 (1:0). T: 1:0 Pietka (23.), 1:1, 1:2 Röwer (55.,68.), 1:3 Schulz (69.); S: Wickfeld (Annahütte); Z: 55
Guben: Matwiejczyk – Schwärtzke, Woryta (71.N.Hetzel), Nitschke, Bieresniewicz,   Rys, Löffler (74.Sheriff),Piotrowski, Pulm (71.Swoboda), VuTuan, Pietka.

Der 1. FC Guben machte ein Superspiel, dem allerdings die zwingenden Abschlüsse fehlten. Pietka, blitzschnell bei einem Abwehrblackout reagierend, traf zur Führung. Nerven zeigten die Neißestädter, als Erkner mit einem schnell ausgeführten Freistoß die unsortierte Abwehr übertölpelte. Damit riss der Spielfaden auf Seiten der Gubener. Der ansonsten zuverlässige FC-Torwart leistete sich einen Fauxpas, indem er eine Flanke unterlief und Ex-Energie-Spieler Röwer einköpfen konnte. Er stand auch beim dritten Gästetor Pate, so dass der FC, obwohl in diesem auf gutem Niveau ausgetragenen Match gleichwertig und zeitweilig überlegen agierend, einen erneuten Saisonfehlstart hinnehmen musste.