| 19:28 Uhr

Landesklasse
Peitzer schludern mit ihren Chancen

Hohenleipisch II besiegte mit viel Einsatz den SC Spremberg.
Hohenleipisch II besiegte mit viel Einsatz den SC Spremberg. FOTO: Rüdiger Wiedemann/Fupa
In der Landesklasse hätte die Eintracht noch deutlich höher gewinnen können.

Fußball-Landesklasse VfB Hohenleipisch II – SC Spremberg 3:1 (2:1) T: 0:1 Ri.Hermann (5.), 1:1 Romanowski (31.), 2:1 Lange (36.), 3:1 Roick (90.) ; S: Schultchen (Vetschau); Z: 52; SC: Kaubitzsch – Jensch, Jan Domann, Pat.Scheider (59.Jens Domann), Schwarz, Ra.Hermann, Thiele, Kern, N.Pultermann, Ri.Hermann, Rihm (69.Noack).

Der SC startete gut in die Partie, indem Rico Hermann einen Eckball, volley verwandelte. Der VfB brachte keinen Torschuss zustande, bis ihm durch inkonsequentes Deckungsverhalten der Ausgleich und per Fernschuss sogar die Führung gelang. Spremberg drängte dann auf den Ausgleich. Doch der Ausfall von fünf Stammspielern, speziell der Torgaranten (Scheider, Goethel, Nickerl), war nicht abzufangen. Ein Konter besiegelte die dritte Niederlage des Spitzenreiters.

Eintracht Peitz – FSV Lauchhammer 6:0 (2:0) T: 1:0 Pöschk (29./ET), 2:0 Roy (33.), 3:0 Kadler (48.), 4:0 Schwella (51.), 5:0 Gross (61.), 6:0 Brandt (78.); S: Cufta (Frankfurt/O.); GRK: Sickora (FSV/90.); Z: 65; Peitz: Leupold – Gross (73.J.Neubert), Platz, Bähr (60.Lohse), Fischer, Schwella (76.Schön), Straube, Roy, Runge, Kadler, Brandt.

Bei klarer Überlegenheit war es die katastrophale Chancenverwertung, welche den Peitzer Anhang auf die Folter spannte. Ein Eigentor der kaum aus der eigenen Hälfte kommenden Gäste brach den Bann. Der Pausenstand war für Lauchhammer schmeichelhaft. Für klare Verhältnisse in dem zerfahrenen Spiel, in welchem der FSV mehr mit Reklamieren als mit Fussball spielen beschäftigt war, sorgten die Peitzer schließlich mit ihren gut herausgespielten Toren.

TSV Schlieben – SV Döbern 4:0 (1:0) T: 1:0 Donath (32.), 2:0, 3:0 R.Dehne (47.,66.), 4:0 Heinke (80./ET); S: Baumann (Guteborn) ; Z: 111; Döbern: Schuffenhauer – Scholz (53.Schneider), Heinke, Dost, Koschitza (63.Januszewski), Blechstein (71.Dybka), Gad, W.Mrosk, Zeschke, J.Mrosk,  Behring.

Döbern bestimmte das Spiel, das kippte, als bei einem klaren Foul an Zeschke der Elfmeterpfiff ausblieb und ein vermeidbares Gegentor die Gastgeber auf Trab brachte. Per Konter legten diese nach und vollzogen im Gegenzug, nach einer Riesenchance des SVD, die Entscheidung. Schwerer als die Niederlage trafen die Gäste jedoch die Verletzungen der Stammspieler Scholz und Blechstein, die nun vorerst fehlen werden.

Spremberger SV – FC Bad Liebenwerda 5:1 (2:1) T: 1:0 Müller (17.), 1:1 Wentzel (32.), 2:1 Müller (33.), 3:1 Pfeiffer (56.), 4:1 Grabowski (65.), 5:1 Krautz (84.); S: Bräunig (Drebkau); Z: 55; SSV: Scharoba – Peter, Lönnig, Koch (76.Konik), Krautz, Schiffel, Grabowski (86.Sierralta), Pfeiffer, Wenzko, Besenhard, Müller (57.Obstoy).

Der SSV dominierte das Geschehen über die komplette Spielzeit. BaLi konnte zwar nach Müllers Führungstor aus dem Gewühl, garnicht dem Spielverlauf entsprechend, ausgleichen. Doch mit sauber heraus gespielten Treffern sorgten die Gastgeber für klare Verhältnisse. Latte und Pfosten verhinderten ein noch höheres Resultat. Gegen schwache Gäste genügte dem SSV Normalform.

VfB Herzberg – Einheit Drebkau 4:0 (0:0) T: 1:0 Hamo (49.), 2:0, 3:0 Schwonke (50.,57.), 4:0 Essien (83.); S: Plenz (Lutherstadt Wittenberg); Z: 87; Drebkau: A.Branig – Handrick, Herenz, Jurischka, Tarczewski, Schicktanz (20.Simons), Schön, Richter, Konzack, M.Branig, Franke (80.Jeschke).

Einheit trat personell arg gebeutelt an. Unter anderem mussten Altligaspieler und Trainer aushelfen. Zudem schied mit Schicktanz ein weiterer Leistungsträger verletzt aus. Bis zur Pause stand Drebkau gut. Ein Doppelschlag brachte den VfB auf Kurs, der dann dominierte. Betreuer Jeschke traf per 30m-Freistoß die Latte. Trainer Ronny Dokter: „Angesichts der personellen Situation bin ich zufrieden, obwohl die Niederlage etwas zu hoch ausfiel.“

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