ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:26 Uhr

Fussball
Party hier – Abstiegskampf dort

Oberliga. Oberligist Krieschow will nach dem letzten Heimspiel feiern. Kolkwitz und Guben sind in der Landesliga gefordert. Von Roland Scheumeister

Mit dem Spiel gegen die Reserve-Elf des Drittligisten FC Carl Zeiß Jena wollen die Krieschower ihr in sensationeller Weise bewältigtes erstes Oberligajahr an diesem Sonntag (14 Uhr) zünftig abschließen. Dem treuen Anhang noch einmal ein tolles Spiel zu liefern, Rang acht zu verteidigen und gleichzeitig die 40-Punktemarke übertreffen, sollte auch gegen die Thüringer Spitzen-Elf Motivation genug sein.

Anschließend ist Party angesagt. Unter anderem wird „Pistolero“ Andy Hebler die Torjägerkanone überreicht und mit DJ Stiller sowie Los Krachos für die entsprechende Einstimmung gesorgt.            

Noch einmal alles geben will der BSV Guben Nord, um mit einem Sieg über Werder nach dem eventuell rettenden Strohhalm zu greifen. Wenn einige zuletzt fehlende Akteure auch mit der erforderlichen Einstellung in den Kader zurückkehren, könnte die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt werden. Abteilungsleiter Roland Kunzke sagt: „Unser 5:0-Sieg aus dem Hinspiel sollte der Truppe helfen, sich auf ihre oft bewiesenen Stärken zu besinnen. Jeder weiß, worum es geht. Jetzt sind Charakter und Mentalität gefragt.“

Zwei Teams der Niederlausitz stehen noch im Fokus des Abstiegskampfes. Der Kolkwitzer SV hat dabei die Aufgabe, seinen Zweipunktevorsprung zur Abstiegszone gegen den feststehenden Meister Blankenfelde zu verteidigen. Der 1. FC Guben muss aufholen und hofft, dies bei den zuletzt leicht kriselnden Briesker Knappen umsetzen zu können.

Schrittmacherdienste gegen Mitgefährdete, durch den designierten Vizemeister Wacker bei Dynamo Eisenhüttenstadt sowie durch die bereits abgestiegene SG Burg, welche im Derby gegen Vetschau noch einmal höchstmotiviert Vollgas geben will, könnten die Lage der beiden um den rettenden Platz 13 kämpfenden Truppen, eigene Erfolge vorausgesetzt, etwas entschärfen.      

Da Auf- und Abstieg vorentschieden sind, geht es für die SPN-Vertreter nur noch um die Optimierung der jeweiligen Tabellensituation. Allerdings haben der SC Spremberg und Peitz noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Voraussetzung sind dafür aber eigene Siege und gleichzeitige Patzer des Spitzenreiters Schlieben. Bereits am Mittwochabend wurde mit den letzten Nachholspielen (siehe Infobox) die Tabelle der Landesklasse begradigt.