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| 15:53 Uhr

Fußball
"Ohne Wenn und Aber": Kolkwitz will auch in Herzberg siegen

 Im Hinspiel konnten die Kolkwitzer dreimal jubeln beim 3:2-Sieg über Herzberg.
Im Hinspiel konnten die Kolkwitzer dreimal jubeln beim 3:2-Sieg über Herzberg. FOTO: FuPa Brandenburg
Herzberg/Kolkwitz. Es ist angerichtet: In der Fußball-Landesklasse fordert der Tabellenzweite aus Herzberg am Samstag den Spitzenreiter aus Kolkwitz heraus. Ein Duell, das auch zwei Torjäger prägen könnten. Von Marco Kloss und Roland Scheumeister

Der Tabellenzweite vom VfB Herzberg freut sich auf das Topspiel der Landesklasse Süd gegen den Kolkwitzer SV. Zur Sache geht es am Samstag (15 Uhr) in Herzberg mit der Hoffnung, bei einem Sieg die Tabellenführung zu übernehmen.

Beide Mannschaften überzeugen in der Saison vor allem mit ihrer Offensivkraft und haben mit Rocco Schwonke (VfB) und Marc Fingas (KSV) den Zweiten und Dritten der Torjägerliste in ihren Reihen. Herzberg ist mit einem Spiel weniger nur drei Punkte hinter dem KSV und können nun die Plätze tauschen.

Die Gäste aus Kolkwitz, immerhin seit dem 6. Spieltag an der Spitze, werden ihrer Favoritenrolle nach dem Abstieg aus der Landesliga bisher voll und ganz gerecht. Das wollen sie auch im direkten Duell unter Beweis stellen. „Obwohl wir wieder auf einige Stammspieler verzichten müssen wie Benny Goertz und Philipp Meyer, ist meine Ansage klar: Wir werden voll auf Sieg spielen, und wollen dort, nach der  un­glücklichen Heimpleite gegen Döbern, ohne Wenn und Aber die drei Punkte mitnehmen“, sagt Trainer David Brincker. Der hat eine homogene Mannschaft zusammengestellt und mit einem Altersdurchschnitt von knapp 30 Jahren auch die nötige Erfahrung auf dem Platz versammelt, um brenzlige Situationen ruhig einzuschätzen.

Beim VfB Herzberg setzt man, auch nach dem Trainerwechsel im Winter, auf eine junge Mannschaft mit erfahrenen Schlüsselspielern. Neben Schwonke zählen Bruce Dosseh, Godwin Essien und Tomas Brezinsky zu den Spielern, auf die sich Trainer Michael Klein verlassen kann. Auch dessen Vorgänger Helmut Brenner hatte schon in der Hinrunde eine sehr gute Mannschaft zusammen. Der Österreicher bat im Winter jedoch darum, den Verein zu verlassen. Nach zwei Jahren auf Rang zwei der Landesklasse Süd kann in diesem Jahr nach dem Kreispokalsieg 2018 der nächste große Erfolg in Herzberg angepeilt werden – auch wenn man aus dem VfB-Lager hört, dass ein Aufstieg nicht unbedingt geplant ist.