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| 02:36 Uhr

Nervenflattern gegen Spitzenreiter

Max Jentzsch (am Ball) war gegen das Topteam Tiergarten ISC zweitbester Werfer beim Tabellenneunten White Devils Cottbus.
Max Jentzsch (am Ball) war gegen das Topteam Tiergarten ISC zweitbester Werfer beim Tabellenneunten White Devils Cottbus. FOTO: Steffen Beyer/sby1
Cottbus. Nach zuletzt vielen Siegen waren die White Devils auch gegen den Favoriten der 2. Regionalliga Ost nah dran an der Überraschung. red/jam

Doch am Ende blieb die Basketballer vom Tabellenführer Tiergarten ISC 99 ganz abgeklärt und fuhren mit einem 78:72-Erfolg im Gepäck zurück in die Hauptstadt.

Bester Werfer bei den Devils war der US-Amerikaner Garrett Jefferson mit 21 Punkten, gefolgt von Max Jentzsch mit 15 Punkten. Doch zurück auf Anfang: Ohne den verletzten Yuriy Vasylyev starteten die Teufel etwas holprig in die Begegnung. Nach einigen Fehlern auf beiden Seiten stand es nach fünf Minuten Spielzeit 11:9 für die Devils. Danach hatte Tiergarten einen kleinen Lauf und konnte die Führung bis zur Viertelpause auf 16:24 ausbauen.

"Wir haben zu Beginn einige einfache Fehler gemacht, weil wir uns in die Situation ohne Yuriy erst einmal hineinfinden mussten", räumte der Cottbuser Trainer Steven Herfurth ein. "Wir hatten noch keinen Fluss in unserer Offense und auch in der Defensive standen wir noch nicht optimal."

Anschließend wurde das Spiel immer umkämpfter. Jeder Punkt musste auf beiden Seiten hart erarbeitet werden. "Beide Teams haben enorm in der Verteidigung geackert", analysierte Herfurth.

Dennoch gelang es den Devils zum Ende des zweiten Viertels, einen Zwölf-Punkte-Rückstand auszugleichen. In dieser Phase des Spiels ließen die Gastgeber keinen Punkt der Gäste zu. Mit einem 16:4-Lauf und dem Ergebnis von 36:36 ging es in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffneten die Devils mit schnellen fünf Punkten. Das ließen sich die Berliner nicht dauerhaft bieten. Viele Ballverluste und schlechte Würfe der Devils erlaubten es nun dem Tabellenführer, sich immer weiter abzusetzen.

Beim Stand von 46:56 ging es in das Schlussviertel. Das starteten die Teufel mit einem 12:2-Lauf, sie kämpften sich wieder in Schlagdistanz. Beim Stand von 68:70 für das Berliner Team und noch zwei Minuten Spielzeit gingen die Devils durch einen Drei-Punkte-Wurf von Kristof Wilhelm tatsächlich in Führung und waren nah dran an der Sensation. Doch die Gäste zeigten sich davon unbeeindruckt und blieben abgeklärt. Die Cottbuser dagegen bekamen das Nervenflattern, die Wurfversuche verfehlten das Ziel. Am Ende war es eine bittere 72:78-Niederlage.

"Jetzt ist es wichtig, gegen die direkten Tabellenkonkurrenten konzentriert bei der Sache zu sein", sagte Trainer Herfurth. Am 25. Februar geht es für seine Devils weiter - beim Auswärtsspiel in Wolmirstedt.