| 02:36 Uhr

Mühlfeld & Co. – trotz Grippe gegen die Favoriten teuer verkauft

Andreas Mühlfeld vom CTTT hat grippegeschwächt aufopferungsvoll gekämpft.
Andreas Mühlfeld vom CTTT hat grippegeschwächt aufopferungsvoll gekämpft. FOTO: rfs1
Cottbus. Die 1. Mannschaft des Cottbuser Tischtennis-Teams (CTTT) musste zum Rückrundenauftakt in der Verbandsoberliga zwei Heimniederlagen hinnehmen. R. Fischer/rfs1

5:9 hieß es für den Tabellen-Neunten gegen den Vierten, TTC Finow-Gewo Eberswalde. Und 4:9 endete die Partie gegen Liga-Primus Hertha BSC Berlin III.

Die Cottbuser gingen schwer angeschlagen in die beiden Partien. Vier Spieler waren grippegeschwächt, darunter Top-Mann Andreas Mühlfeld, und der ganz besonders. "Ich lag fast die ganze Woche im Bett und hatte mit dem Virus meine Sorgen", berichtete Mühlfeld. Für ihn jedoch "kein Hinderungsgrund, an den wichtigen Spielen teilzunehmen".

Tatsächlich bot Mühlfeld angesichts seiner gesundheitlichen Probleme eine beeindruckende Leistung. So triumphierte er in der ersten Partie gegen Eberswalde mit Marco Schicketanz im Doppel. Dann beherrschte er die Nummer zwei der Finower klar mit 3:0. Und gegen deren an Nummer eins gesetzten Moritz Voß lieferte Mühlfeld dann sein Meisterstück ab. Trotz Grippeschwächung bot der Cottbuser diesem einen erbitterten Kampf auf Augenhöhe. Im fünften Satz lag Mühlfeld bereits mit 3:7 zurück. Dann mobilisierte er seine letzten Kräfte und punktete mit all seiner Erfahrung auf der Zielgeraden achtmal in Folge (!) zum 11:7-Spielgewinn. Da war dann trotz Grippe vor lauter Glück noch ein Freudensprung drin.

Gegen Tabellenführer Hertha mussten Mühlfeld und der ebenfalls grippegeschwächte Reno Bohg nach den Doppeln dann aber ersetzt werden. Sie waren mit ihren Kräften am Ende.

Drei Fünf-Satz-Spiele endeten hier unglücklich für die Cottbuser, die daher trotz des 4:9 zufrieden sein konnten.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE