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Minimale Kolkwitzer mit Maximalausbeute

Im Derby bei Wacker Ströbitz hielten die Burger (in Schwarz) gut mit. Der Favorit gewann jedoch mit 1:0.
Im Derby bei Wacker Ströbitz hielten die Burger (in Schwarz) gut mit. Der Favorit gewann jedoch mit 1:0. FOTO: Steffen Beyr/sby1
Landesliga Süd. Wacker Ströbitz – SG Burg 1:0 (1:0). T: 1:0 Diakiv (13. Roland Scheumeister / rsm1

); Z: 114; S: Wickfeld (Annahütte); Wacker: Thoms - Pawelke, Gottwald, Semke, Rostock, Voigt, Diakiv, Holz, Geisler, Kowal (79.Backasch), Kubis (62.Handreg). Burg: Pöscha - Röder (79.Neumann), Golnik, Reinhardt (68.Schulisch), Wiesner, Lahr, Schötzigk, Valentin, Yigitusagi, Rost, Zöllner.

Mit hohem Einsatz beider Kontrahenten gestaltete sich die Partie sehr intensiv. Torchancen hatten aber zunächst nur die Ströbitzer aufzuweisen. Einen Schuss von Kubis nach Freistoß Voigts konnte Pöscha zur Ecke retten, hatte aber keine Chance, als sich Diakiv, mit einem Diagonalpass bedient, im Strafraum durchsetzte. Nach Voigt-Ecke köpfte Gottwald über das Tor, Kubis konnte eine Flanke Rostocks nicht veredeln und Diakiv die Riesenchance nach Musterpass von Kubis nicht umsetzen. In der zweiten Hälfte waren die Burger besser im Spiel, was sich aber chancenmäßig nur bei einem Kopfball Golniks nach Ecke (54.) und einem Heber Yigitusagis über das Tor (70.) niederschlug. Gottwald, Kowal, Handreg und Diakiv verpassten indes weitere Möglichkeiten der Ströbitzer. Burg hielt insgesamt gut mit. Die Chancenvorteile lagen jedoch klar bei Wacker.

Storkower SC - Kolkwitzer SV 1:2 (1:1). T: 0:1 Fingas (3.), 1:1 Buley (8.), 1:2 Fingas (71.); Z: 45; S: Ihrke (Berlin); Kolkwitz: Choschzick (M.Jähne) - Streich, B.Goertz, Bagola, C.Schulze, Specht, Kaiser, Krüger, Richter, Kuba, Fingas.

Mit nur zwölf Spielern und ohne den verhinderten Trainer Sven Goertz - Mirko Treuger und Marten Zittlau betreuten die Truppe - angereist, startete Kolkwitz optimal. Kuba legte nach Ballgewinn in der Storkower Hälfte für Fingas vor, der die Führung besorgte. Mit einem verdeckten Schuss nach Ecke glichen die Gastgeber aus. Kampfbetont, aber weitgehend zwischen den Strafräumen, gestaltete sich bei je zwei Storkower und zwei Kolkwitzer Möglichkeiten der weitere Verlauf. Nach einer kleinen Druckphase der Märker, praktisch aus dem Nichts, zwang Richter den Keeper mit einem Scharfschuss zur Faustparade. Fingas staubte ab. In der Schlussphase musste Bagola für den verletzt ausgeschiedenen Choschzick ins Tor. Brenzlig wurde es noch einmal in der 94. Minute, als die KSV-Abwehr, mehrfach auf der Linie klärend, den Sieg rettete.

1. FC Guben - Phönix Wildau 0:3 (0:0). T: 0:1 Wessel (69./ET), 0:2 Damm (79.), 0:3 Gensigk (82.); Z: 90; S: Göldner (Bad Saarow); Guben: Matwiejczyk - Schwärtzke, Nitschke, Wessel, Bieresniewicz (75.Veit), Piotrowski, C.Hetzel (46.Löffler), Jüngel, R.Pietka, Vu Tuan (58.Fahrenkrug), Meyer.

In der auf schwachem Niveau angesiedelten Partie kontrollierten beide Abwehrreihen das Geschehen. Vu Tuan verpasste die Gubener Führung, als er, frei durch, nicht am Torwart vorbei kam. Wildau vergab ebenfalls eine Chance. Die zweite Halbzeit ging der FC um einen Tick besser an, versäumte aber die Führung, indem die Verteidiger eine gute Kombination Meyers mit Vu Tuan, wie auch einen strammen Schuss Pietkas, blockten. In Rückstand geriet der FC, als der Ball unglücklich von Kapitän Wessels Fuß beim Klärungsversuch ins eigene Tor trudelte. Um den Ausgleich bemüht, liefen die Gastgeber in einen Konter. Ein Kopfball Meyers ging knapp vorbei, bevor ein Abwehrfehler den Wildauern zum Endstand verhalf.