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| 02:36 Uhr

"Matti" Brückner steigt nach dem VfB-Aufstieg aus

Kann stolz auf zwölf Serien als Trainer beim VfB Cottbus zurückblicken: Matthias Brückner.
Kann stolz auf zwölf Serien als Trainer beim VfB Cottbus zurückblicken: Matthias Brückner. FOTO: ski1
Cottbus. Nach dem Aufstieg folgt der Ausstieg: Obwohl Matthias Brückner mit dem VfB Cottbus mit klarem Vorsprung erstmals den Sprung in die Fußball-Landesliga geschafft hat, hört der Coach auf. "Ich hatte das schon lange so geplant und auch mit dem Verein lange zuvor einvernehmlich geklärt, dass ich am Ende der Saison als Trainer aufhöre", erklärt Matthias Brückner. Georg Zielonkowski / ski1

"Mit dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga habe ich am Ende noch einen schönen Erfolg verzeichnet, sodass ich mich zufrieden vom Traineramt zurückziehen kann", sagt er.

Mit Stolz kann Brückner dabei von "seinen" Männern reden. Hat er doch große Teile der Mannschaft, wie Milan Muth, Mathias Pastowski oder auch Torhüter Michael Noack, über Jahre begleitet und diese Burschen beispielsweise als A-Jugendliche bis in die Landesliga geführt. Insgesamt zwölf Serien lang hat "Matti" Brückner als Trainer der 1. Männermannschaft agiert und dabei 360 Mal an der Seitenlinie gestanden. "So ganz schlecht ist meine Bilanz dabei nicht gewesen", erzählt er beim Blick zurück, "193 Siege, 75 Remis und 92 Niederlagen zeigen ein überwiegend positives Bild", erklärt er detailgenau.

Doch war es nicht nur die sportliche Bilanz, die Brückner für seine Mannschaften so wertvoll gemacht hat. Martin Rinza, seit 2007 beim Verein und aktueller Kapitän der Männer von der Schlachthofstraße, nennt die wichtigsten Vorzüge des scheidenden Trainers: "Er ist zwar erfolgsbesessen, aber er ist dennoch locker. Vor allem aber hat für alles und jeden ein offenes Ohr. Nicht nur bei Themen rund um den Fußball war er immer ein toller Partner für uns Spieler."

Der neue Trainer heißt Sven Fischer, der sich seine Meriten als Coach beim FC Lausitz Hoyerswerda sowie bei der Spielgemeinschaft Willmersdorf/Jänschwalde verdient hat. Dass der alte und der neue Trainer offenbar auf einer Wellenlänge funken, wurde kürzlich beim 20-jährigen Vereinsjubiläum deutlich - als die beiden ihre jeweiligen Spielphilosophien verglichen haben und dabei feststellen konnten, dass ihre Ansichten, Methoden und Arten der Kommunikation im Trainerjob als durchaus identisch zu bezeichnen sind.

Insofern muss man sich um die Männer des VfB Cottbus keine Sorgen machen.