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| 02:47 Uhr

Lok Calau beweist Nerven aus Stahl

Die Eisenbahner aus Calau haben die besseren Nerven gehabt.
Die Eisenbahner aus Calau haben die besseren Nerven gehabt. FOTO: mkl1
Finsterwalde. Spannender hätten die Hallenkreismeisterschaften Südbrandenburgs nicht zu Ende gehen können. Erst im letzten Spiel der A-Junioren entschied sich die Kreismeisterschaft, am Ende denkbar knapp, durch ein mehr geschossenes Tor. Marco Kloss

Die sechs angereisten Mannschaften zeigten ein ansehnliches Turnier nach Futsal-Regeln, wobei die Heranwachsenden auf dem Feld schon sehr gesprächig waren und so die eine oder andere Situation diskutierten. Die drei Unparteiischen Rossow, Stahn und Werner bewiesen aber auch in diesem Turnier Erfahrung und leiteten die Spiele souverän, auch wenn so manch fachkundiger Zuschauer dies anders sah.

Die Eintracht aus Lauchhammer schaffte in den fünf Spielen einen Sieg und musste mit Platz sechs vorliebnehmen. Der SV 1885 Golßen reiste ebenfalls mit einer guten Vorrundenleistung an, verpasste aber in drei Spielen Punkte und kam dadurch mit einem Sieg und einem Remis auf Rang fünf. Ein Tor in der Differenz besser war die SG Sonnewalde/Finsterwalde und freute sich somit über Rang vier. Die SG Askania Schipkau/Senftenberger FC schaffte ein Remis mehr und durfte sich damit über die Bronzemedaillen freuen.

Zwischen dem Favoriten aus der Landesklasse, der SpG TSG Lübben/Rot-Weiß Luckau, und Südbrandenburgligist 1. SV Lok Calau entwickelte sich über die ersten vier Spiele ein Zweikampf, der in Turnierspiel 15 mit dem direkten Duell endete. Mit der besseren Ausgangslage - ein mehr geschossenes Tor bei gleicher Differenz - ging Lok Calau in das Titelrennen und sah sich schnell einem Rückstand gegenüber. Die Lok-Kicker verpassten bei zahlreichen Chancen den Ausgleich, ehe der Ball doch noch im SpG-Kasten landete. Nicht nur verteidigend, auch weiterhin offensiv, verdiente sich der Calauer Nachwuchs am Ende den Titel und die goldenen Medaillen.