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| 19:15 Uhr

Handball
LHC-Nachwuchs unterliegt SC Magdeburg

Cottbus. Der Aufsteiger aus der Lausitz verharrt durch die Niederlage auf dem elften und damit vorletzten Tabellenplatz der Bundesliga. Von Wolfgang Swat

In der A-Jugend-Bundesliga hat der Nachwuchs des LHC Cottbus am Samstag in der Lausitz-Arena gegen den
SC Magdeburg mit 27:36 verloren. Magdeburg wahrte als Ranglisten-Zweiter seine Chance auf die Teilnahme an den Spielen um die Jugend-Meisterschaft.

Die 64 Zuschauer in der Lausitz-Arena waren trotz der Niederlage vom Spiel angetan. In den ersten 20 Minuten hatten die Cottbuser Sportschüler gut mitgehalten und lagen sogar zeitweise in Führung. Bis zur Halbzeit hatten sich die Gäste allerdings nach einem Zwischenspurt mit 14:18 abgesetzt. In der zweiten Halbzeit baute der Nachwuchs des Bundesligisten SC Magdeburg seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Der LHC stemmte sich dagegen. Man spürte, dass die Spieler nicht wie im Hinspiel mit einer zweistelligen Tordifferenz (40:29) das Parkett verlassen wollten.

„Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht, allerdings zu hoch verloren“, lobte und haderte Trainer Jacek Bedzikowski zugleich. „Die Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen. Fünf bis sechs Tore weniger hätten es sein können“, schätzte der ehemalige polnische Nationalspieler, jetzt verantwortlicher Trainer im Cottbuser Leistungsstützpunkt, nach dem Abpfiff ein.

„Die Spieler und die ganze Truppe haben sich weiterentwickelt. Das ist entscheidend“, sagte er. Vieles sei noch ausbaufähig. Fehlende Konsequenz bei den Abschlüssen, mehr Geduld im Angriffsaufbau und konsequenteres Abwehrverhalten nannte er als Hauptreserven.

In Cottbus ist der Blick bereits auf die Zukunft gerichtet. Gegen Magdeburg standen fünf Spieler aus der von Peter Melzer trainierten B-Jugend in der Bedzikowski-Mannschaft, die sich nach Beendigung der Staffelspiele in Turnieren erneut für die Bundesliga 2019/20 qualifizieren kann. Zudem standen drei Talente der A-Jugend im Kader des LHC-Oberliga-Teams. „Die abzugeben ist mir nicht schwer gefallen, zumal ich ja von Peter Melzer die besten Spieler aus seiner Mannschaft bekomme“, erklärte Bedzikowski. Und weiter: „Cottbus muss in zwei, drei Jahren in der 3. Liga spielen, damit die jungen Spieler eine Perspektive erkennen.“ Das sei für ihre Entwicklung wichtig.