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| 18:46 Uhr

Handball
LHC kann sich nicht beschenken

Die LHC-Handballer verabschieden sich mit einer Niederlage in die Winterpause. Am 13. Januar geht es in der Oberliga weiter.
Die LHC-Handballer verabschieden sich mit einer Niederlage in die Winterpause. Am 13. Januar geht es in der Oberliga weiter. FOTO: Steffen Beyer
Neubrandenburg/Cottbus. Die Cottbuser Oberliga-Handballer verlieren beim Schlusslicht Neubrandenburg mit 26:30. Von Wolfgang Swat

Nach zuletzt zwei Siegen waren die Männer des LHC Cottbus mit großen Hoffnungen auf einen weiteren Erfolg nach Neubrandenburg zum bis dahin Tabellenletzten der Oberliga Ostsee-Spree gereist. Mit einem Geschenk  in Form von zwei Pluspunkten unter dem Weihnachtsbaum wurde es allerdings nichts. Die Lausitzer verloren mit 26:30 und rutschten auf den achten Tabellenplatz ab. Erfolgreichster Torschütze der Partie war Glenn Nietzel, der acht Treffer für den LHC erzielte.

In der ersten Halbzeit war das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Dann aber ließen die Gäste die Hausherren auf 15:11 enteilen. „Wir hatten in der ersten Halbzeit eine ganz schlechte Wurfeffektivität“, nannte Co-Trainer Dieter Sklenar  als Hauptgrund.

Im zweiten Spielabschnitt deutete lange Zeit nichts darauf hin, dass der LHC den Neubrandenburgern nahe kommen könnte. Bis zur 46. Minute pegelte sich der Rückstand  für die Lausitzer stets auf vier bis fünf Tore Abstand ein. Dann aber schien eine Wende möglich. „Die Jungs haben sich aufgerappelt und  haben gekämpft bis zum Umfallen“, anerkannte Sklenar.

Knapp sechs Minuten vor Spielende war beim 26:26 der Gleichstand geschafft. Die doppelte Möglichkeit, sogar in Führung zu gehen, wurde allerdings vertan. „Am Ende hat dann auch die Kraft gefehlt“, räumte Sklenar ein.

Der eher besonnene und ruhige Trainer konnte in der Spielanalyse diesmal aber nicht an sich halten. „Eigentlich kommentiere ich Schiedsrichterleistungen zumindest öffentlich nicht. Was aber in den letzten acht Minuten zu unserem Nachteil gepfiffen wurde, war kaum nachvollziehbar“, kritisierte er. So konnte Neubrandenburg mit fünf polnischen Spielern in seinen Reihen am Ende auf 30:26 enteilen und entriss den Spielern um Kapitän Robert Takev das so fassbare Weihnachtsgeschenk wieder. „Es hat am Ende einfach nicht mehr gereicht“, so Sklenar.

Nach einer kurzen Winterpause geht es am 13. Januar 2019 mit dem Auswärtsspiel beim VfV Spandau weiter.

LHC Cottbus: Adam, Hinzer (Tor), Nietzel (8 Tore), R. Takev (6), Widera (3), Efa (3), A. Takev (2), Volk (2), F. Takev (1), Hüneburg (1)