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| 16:22 Uhr

Handball
LHC-Handballer verlieren in Loitzin letzten Sekunden

Loitz. Der LHC Cottbus hat im zehnten Saisonspiel in der Handball-Oberliga seine fünfte Niederlage kassiert. Die Lausitzer verloren in Loitz gegen die SG Uni Greifswald/Loitz mit 28:29. Als Tabellenzehnter hat man nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

Wurf, Tor, Abpfiff, Pleite. In diesen vier Worten ist das Geschehen  am Samstag ausgedrückt. Vier Sekunden vor Spielende fiel in der Begegnung, in der der LHC überwiegend in Führung lag, der entscheidende Treffer für die Ostsee-Städter.

Angeführt vom treffsicheren Alexander Takev spielten die Cottbuser  aus einer sicheren Deckung heraus couragiert. Als ihnen in der 20. Minute die 11:7-Führung gelang, schien der Weg zum angepeilte Sieg gefunden zu sein. Allerdings hatte zwei Minuten später Loitz wieder den Anschluss geschafft. Beim Stand von 16:15 für den LHC wurden die Seiten gewechselt.

In den zweiten 30 Minuten behaupteten die Cottbuser lange Zeit die knappe Führung, die sie in der 40. Minute sogar auf 21:18 ausgebaut hatten. Am Ende aber stand der LHC mit leeren Händen da. Co-Trainer Dieter Sklenar stellte der Mannschaft dennoch ein gutes Zeugnis aus. „Die Jungs haben gekeult bis zum Umfallen. Das letzte Tor war irregulär, weil der Spieler deutlich im Kreis stand. Das haben uns sogar einheimische Zuschauer bestätigt.“

LHC: Adam, Hinzer (Tor); A. Takev (12/3 Tore), R. Takev (5), F. Takev (4), Nietzel (3), Reimann (2),  Efa (1), Schulze (1), Hüneburg, Gogava