ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:48 Uhr

Handball
LHC geht mit Zuversicht und Verstärkungen in die neue Saison

 Das LHC-Team für die Saison 2019/20 um Trainer Marcus Meier (letzte Reihe, rechts).
Das LHC-Team für die Saison 2019/20 um Trainer Marcus Meier (letzte Reihe, rechts). FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Handballer vom LHC Cottbus starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen Loitz in die neue Oberliga-Spielzeit. Die Ausgangslage ist gut. Es gibt aber auch „einen wahnsinnigen Verlust“. Von Wolfgang Swat

Die Sommerpause der Handball-Männer  in der Oberliga Ostsee-Spree  ist beendet.  An diesem Samstag empfängt der LHC Cottbus in der Lausitz-Arena die Mannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz. Anwurf der Partie ist um 19 Uhr. Die RUNDSCHAU analysiert die Situation beim LHC  vor dem ersten Saisonspiel.

Die Ausgangslage: Nach dem am Ende versöhnlichen 4. Platz in der schwierigen vergangenen Saison mit vorübergehenden Abstiegsnöten und dem Trainerwechsel von Bozidar Bursac zu Marcus Meier  will der LHC gewachsene Stabilität nachweisen. Die Ausgangslage dafür ist gut. Die Mannschaft der vergangenen Saison ist zusammengeblieben. Mit  dem flexibel einsetzbaren Feldspieler Nikola Kuhlmey (aus Lübbenau) und  Torwart Ivo Göricke (Finsterwalde) kamen personelle Verstärkungen, die die  Cottbuser Handball-Schule durchlaufen haben.  Zudem sind hoffnungsvolle  Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader.  Nach dem Rückzug von Dieter Sklenar agiert mit Tobias Grafe ein alter Bekannter als Co- und Torwarttrainer an der Seite von Marcus Meier.

Wie verlief die Vorbereitung? „Alle haben von Anfang bis Ende mitgezogen“, war Trainer Marcus Meier mit der Einstellung der Mannschaft zufrieden. Allerdings gab es mit Spielen gegen die zweite Mannschaft von Elbflorenz Dresden und dem HC Spreewald nur zwei Tests. „Loitz wird am Samstag eine echte Standortbestimmung. Wir wollen von Anfang an der Konkurrenz  zeigen, wer in Cottbus ,Herr im Hause‘ ist“, so Meier. Mehr Stabilität wünscht er sich in der Abwehr. „Da müssen wir noch zulegen“, so der Trainer: „Deckung ist nicht nur eine Sache des Könnens, sondern vor allem auch eine des Willens.“

Welche Probleme gibt es?  Die überraschende Versetzung der beiden Lehrertrainer Brucke und Melzer von der Sport- an andere Schulen hat Spuren hinterlassen. Peter Melzer, der bisher unter der Woche das Taktiktraining mit der ersten Mannschaft geleitet hat, steht gegenwärtig nicht zur Verfügung. „Für uns ist das ein wahnsinniger Verlust“, gibt  Meier unumwunden zu. „Wir sind sehr traurig und hoffen, dass Peter bald wieder dabei ist.“

Das Ziel: Kai-Uwe Weilmünster, der im neu gewählten Präsidium für den sportlichen Bereich zuständig ist, hat mit Platz eins bis drei gleich mal eine ambitionierte Vorgabe gesetzt. „Natürlich gehen wir mit der Zielvorgabe  des Präsidiums mit“, erklärte Meier, fügte aber hinzu:  „Zwischen den Plätzen eins bis sechs ist alles möglich.“ Immerhin sind mit Vorjahresmeister Stralsund, Usedom, Ludwigsfelde oder Altlandsberg spiel- und kampfstarke alte Bekannte mit im Titelrennen der vierten Liga vertreten.

 LHC-Trainer Marcus Meier
LHC-Trainer Marcus Meier FOTO: Steffen Beyer