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| 18:51 Uhr

Handball
LHC-Heimspiel mit Fragezeichen

Der neue LHC-Trainer Bozidar Bursac musste zum Auftakt beim BFC Preussen eine Niederlage hinnehmen. Trotz der angespannten personellen Lage bei den Cottbusern betont er: „Ich bin immer Optimist.“
Der neue LHC-Trainer Bozidar Bursac musste zum Auftakt beim BFC Preussen eine Niederlage hinnehmen. Trotz der angespannten personellen Lage bei den Cottbusern betont er: „Ich bin immer Optimist.“ FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Bei den Cottbuser Oberliga-Handballern ist unklar, wer an diesem Samstag gegen Fortuna Neubrandenburg überhaupt auflaufen kann. Von Wolfgang Swat

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt der LHC Cottbus an diesem Samstag in der Lausitz-Arena (Anwurf 19 Uhr) mit dem SV Fortuna 50 Neubrandenburg einen neuen, alten Bekannten zum ersten Heimspiel. Als langjähriger Oberligist waren die Mecklenburger in der vorigen Saison überraschend abgestiegen und haben den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Und das mit nur zwei Niederlagen in 22 Saison-Spielen.

Nach dem verpatzten Auftakt vor Wochenfrist bei Neuling BFC Preussen in Berlin stehen die Cottbuser gegen den alten Rivalen vergangener Zeiten  bereits unter Druck. „Wir wollen und müssen uns die zwei Punkte holen“, erklärte Trainer Bozidar Bursac. „Egal, ob mit sieben Leuten oder mehr“, fügte er an. „Ich bin immer Optimist.“

Diesen Optimismus benötigt der LHC, denn vor dem Heimspiel gibt es eine Menge Fragezeichen. Beispielsweise die Frage, wer zum Spiel auflaufen kann? Unter der Woche hatten sich Florian Takev und Robert Schulze krank gemeldet. Oder die Frage, ob die Torhüter besser in Form kommen als es in Berlin der Fall war?  Allerdings konnte Julien Adam  die ersten Trainingseinheiten der Woche nicht absolvieren, weil er arbeitsmäßig verhindert war.

Mit Zurab Gogava wird erstmals ein junger Mann aus Georgien das Cottbuser LHC-Trikot tragen. Der 20-jährige Junioren-Nationalspieler seines Landes nimmt ein Studium in Cottbus auf. Als Ausbildungsentschädigung musste der LHC eine Summe im unteren dreistelligen Bereich an den georgischen Verband bezahlen. Kann er der Mannschaft sofort helfen? Bozidar dämpft die Erwartungen. „Er hatte die letzten Wochen kein Handball-Training, ist nur für sich gelaufen. Er braucht noch zwei bis drei Wochen Zeit.“

Personelle Stärkung durch A-Junioren des LHC ist kaum zu erwarten. Die Mannschaft von Trainer Jacek Bedzikowski startet an diesem Freitag in das Abenteuer Bundesliga. Dafür müssen sie nach Magdeburg reisen, wo sie um 20 Uhr auf den BSV 93 Magdeburg treffen.