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| 02:54 Uhr

Lausitzer Sportfamilie hält zum Meeting

Cottbus. Das 15. Internationale Springermeeting in der Cottbuser Lausitz-Arena war am Mittwochabend wieder der große Treff der Lausitzer Sportfamilie. Wichtiges Thema unter der Prominenz: Die RUNDSCHAU-Berichterstattung über das mögliche Ende der Traditionsveranstaltung. jal/jam

Während Hochsprung-Olympiasiegerin Ruth Beitia in den Katakomben der Lausitz-Arena gerade ihre letzten Dehnübungen absolvierte, nahm draußen auf den Rängen die Lausitzer Sportprominenz Platz. Es waren wieder viele aktive und ehemalige Spitzenathleten gekommen, das Meeting ist traditionell ein wichtiger Treffpunkt für die Sportler. Bahnrad-Champion Maximilian Levy war beispielsweise mit seiner Frau Madeleine quasi direkt von den Berliner Sixdays angereist, genau wie Steher-Europameister Stefan Schäfer. Das Meeting wollten sie trotz der Müdigkeit nach langen sechs Nächten nicht verpassen.

Ein wichtiges Thema unter den Sportlern, die auf einer kleinen Ehrentribüne platziert wurden, war die RUNDSCHAU-Berichterstattung über das mögliche Ende des Springermeetings. Weil die Preise für Sportler und Showprogramm immer weiter steigen, müssen Meeting-Direktor Ulrich Hobeck und sein Team jedes Jahr immer höhere Kostensprünge vollführen, um das Budget im sechsstelligen Euro-Bereich nicht zu reißen. Deshalb ist die Zukunft der Prestigeveranstaltung ungewiss.

Am Mittwochabend wird schnell klar: Die Sportfamilie hält zum Meeting. Arved Hartlich, Präsident des SC Cottbus Turnen, betonte beispielsweise:s "Dieses Meeting ist enorm wichtig für Cottbus und es muss unbedingt erhalten bleiben. Es darf nicht sein, dass wir alle erst aufwachen, wenn es zu spät ist." Bahnrad-Legende Lutz Heßlich pflichtete ihm bei: "Es ist Wahnsinn, was der Uli Hobeck hier immer wieder auf die Beine stellt und welche Weltklasse-Sportler er nach Cottbus holt. Wir in der Lausitz müssen zusammenhalten. Und man sieht ja auch, dass die verschiedenen Sportarten alle da sind."

Unter den Ehrengästen war auch Dirk Rohrbach, Geschäftsführer der Lausitzer Füchse. Der Eishockey-Club aus Weißwasser fühlt sich trotz der Entfernung zu Cottbus zugehörig. Rohrbach erklärte: "Diese Verbindung gibt es ja noch aus dem alten Bezirk Cottbus und das Springermeeting ist auch für uns eine wichtige Veranstaltung. Wir hoffen, dass sie lange lange Bestand hat. Dafür ist es wichtig, dass wir im Lausitzer Sport gemeinsam Gesicht zeigen."

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