| 21:03 Uhr

Fussball
Blitztor des VfB war wie ein Stich ins Wespennest

Landesliga Süd. Von Roland Scheumeister

Kolkwitzer SV – Frankonia Wernsdorf 1:2 (1:2)

T: 0:1 Richter (16./FE), 1:1 Kaiser (27.), 1:2 Richter (43.); S: Grasme (Lübbenau); Z: 113;
Kolkwitz: Waltschew – M.Jähne (65.Kiss), B.Goertz, Harms, Szobonya – Kaiser, Lehnik – Helbig, Specht – Kuba, Gipp (71.Brincker).
Die Kolkwitzer Rumpftruppe versuchte sich nach Kräften der Angriffswucht der Randberliner zu erwehren. Keeper Waltschew stand im Brennpunkt des Geschehens. Dennoch bedurfte es erst eines umstrittenen Foulelfmeters, die Überlegenheit des Aufsteigers zählbar zu machen.

Der KSV kam nach dem Rückstand besser ins Spiel und überraschte die Gäste, indem Kaiser einen Freistoß Helbigs ins Tor verlängerte. Einen scharf nach innen gezogenen Ball, nach Diagonalpass, münzten die Wernsdorfer zur erneuten Führung um. Zwar spielte der KSV im zweiten Durchgang besser, war aber bei zwei Lattenschüssen mit dem Glück im Bunde. Dieses fehlte, als der Frankonia-Torwart vor Helbig per Fußabwehr rettete und nach Foul an Kuba der Elfmeterpfiff ausblieb. „Auf Grund der besseren Chancen geht der Sieg der Wernsdorfer in Ordnung“, befand KSV-Trainer Sven Goertz nach dem Spiel.

FSV Brieske/Senftenberg – VfB Cottbus 8:1 (6:1)

T: 0:1 Lorenz (2.), 1:1, 2:1 John (9.,12.), 3:1 Malinski (19.), 4:1 Hübner (22./FE), 5:1 Riedel (25.), 6:1 Jautze (42.), 7:1 Riedel (80.), 8:1 Heine (89.); S: Dornhauser (Königs Wusterhausen); Z: 87;
VfB: Conrad  – Rinza, Lorenz, Troppa, Wadsack – Babbe, Schöngarth, Afzal (75.Stahn), Burgmeier (12.Haupt) – Mi. Muth Otto.

Obwohl stark ersatzgeschwächt angereist und der zusätzlichen Herausforderung, auf ungewohntem Kunstrasen spielen zu müssen, ausgesetzt, starteten die Cottbuser vielversprechend. Nach präzisem Eckball Schöngarths setzte sich Lorenz im Zweikampf durch und köpfte zur schnellen Führung ein. Diese wirkte aber mobilisierend auf die Knappen, die nun voll ins Rollen kamen und die VfB-Kicker mit ihren schnellen Angriffen überforderten. Den Chancen nach hätte das Resultat fast zweistellig werden können. VfB-Trainer Sven Fischer erklärte: „Es ist nicht das Naturell meiner Mannschaft, sich mit zehn Mann hinten hinein zu stellen. So lief die ohne einige Leistungsträger (es fehlten Freidgeim, Hartmann, Weber, Jähde) angetretene Truppe zu oft in Konter, welche die abgezockten Briesker clever nutzten.“