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Lässt es der LHC wieder in der Halle knistern?

Cottbus. Nach dem jüngsten Heimspiel vor 1400 Zuschauern folgt an diesem Samstag bereits die nächste Partie der Cottbuser in der Lausitz-Arena. red/jam

Eine fantastische Kulisse hatte das Oberliga-Spiel der LHC-Handballer gegen Altlandsberg am vergangenen Samstag in der Lausitz-Arena. Rund 1400 Fans sahen den 25:24-Erfolg der Cottbuser. "Was gegen Altlandsberg passiert ist, wird auch uns noch lange positiv begleiten", erklärt LHC-Trainer Marcel Linge. "Die Stimmung, das Knistern in der Halle und das Aufeinandertreffen zweier sehr willensstarker Mannschaften - genau das ist es, was wir der Region, den Fans und der Cottbuser Handballfamilie bieten wollen."

Und die Fans können an diesem Samstag (19 Uhr) erneut in den Genuss von Oberliga-Handball kommen. Mit der SG OSF Berlin kommt eines der Spitzenteams vergangener Oberligaspielzeiten in die Lausitz-Arena. In der aktuellen Spielzeit drohte den Berlinern vor Wochen der Absturz in den Tabellenkeller, bevor der im Winter verpflichtete neue Trainer Sven Liesegang dem Team wieder neues Leben einhauchte. Trotz des sicheren Hinspielerfolgs des LHC bekommen es die Lausitzer mit einem technisch guten und laufstarken Gegner zu tun, der stets ein schwer zu bespielender Kontrahent war.

Gegen die Berliner will Cottbus taktisch wieder ausgereifter und klüger agieren, als es im Heimspiel gegen Altlandsberg phasenweise der Fall war. "Es waren zu viele technische Fehler dabei und wir konnten unsere vorhandenen Stärken nicht so umsetzen, wie es das Team zuvor bereits gezeigt hatte", räumt Trainer Linge ein.

Mit den Fans im Rücken will der Tabellenzweite jetzt endlich die Spitze der Oberliga Ostsee Spree erklimmen. "Natürlich wollen wir jetzt auch mal Erste sein, natürlich hoffen wir, dass wir in dieser Saison mal den Bock umstoßen", so Linge.

Robert Takev spielte zuletzt stark auf.

Foto: Beyer/LHC

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