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| 11:53 Uhr

Fußball
Krieschows Nichtabstiegsparty muss noch warten

 Für Tobias Gerstmann und seine Kollegen gab es keine Punkte in Ludwigsfelde.
Für Tobias Gerstmann und seine Kollegen gab es keine Punkte in Ludwigsfelde. FOTO: FuPa Brandenburg
Oberliga. Der VfB Krieschow unterliegt beim Aufsteiger Ludwigsfelde und muss den Klassenerhalt in der Oberliga erstmal vertagen. Von Roland Scheumeister

Ludwigsfelder FC – VfB Krieschow 1:0 (0:0). T: 1:0 Lemke (66.); SR: Müller (Nessa); Z: 135; VfB: Pflug – Gerstmann, Knapczyk, L.Konzack, Ladwig (55. Bernhardt), Pahlow, S. Konzack, Dörry (72. Schmidt), Karow, Lindner, Hebler.

Begleitet von einer Schar mitgereister Schlachtenbummlern traten die Krieschower hochmotiviert die Fahrt ins Dahmeland an. Schließlich galt es, den so gut wie sicheren Klassenerhalt in der Oberliga Süd auch rechnerisch in trockene Tücher zu bringen. Zunächst war die Partie von beiderseitigem Respekt geprägt, wobei die Gastgeber, von der hohen VfB-Fehlpassquote profitierend, Feldvorteile hatten. Die beste Chance hatte indes Krieschow. Doch Paul Pahlow scheiterte am Keeper.

Trainer Toni Lempkes Halbzeitansage bewirkte, dass seine Jungs elanvoller in die zweite Hälfte starteten. Dennoch blieb der LFC dominant. Erst nach dessen zehnminütiger Anfangsoffensive ordneten die Niederlausitzer ihr Spiel besser und erreichten Ausgeglichenheit. Der LFC erhöhte nochmals den Druck und Lemke netzte, im Abschluss eines schönen Spielzuges Torwart Fritz Pflug keine Chance lassend, freistehend  ein.

Spätestens dieses Tor war der Weckruf für den VfB. Speziell Routinier Marcus Dörry, der der akuten Besetzungsmisere geschuldet wieder reaktiviert wurde, kurbelte das Offensivspiel an. Doch für seine zumeist gefährlichen Eingaben fand sich kein Verwerter. Andy Hebler, nach langer Verletzung erstmals wieder in der Startelf zu finden, deutete seine Knipserqualitäten schon mal an, verfehlte aber nach Flanke Dörrys per Kopf. Und von Florian Schmidt präzise in Szene gesetzt, schloss er etwas überhastet ab (80.). Im Schlussgang drückte der VfB und der LFC-Keeper konnte einen Kopfball Sven Konzacks erst im Nachfassen parieren. Toni Lempke war sich zwar mit LFC-Coach Philipp Karaschewitz einig darüber, dass das knappe Resultat in Ordnung geht, doch: „Dem Spielverlauf und unseren Chancen nach war hier allemal ein Remis drin. So müssen wir am kommenden Sonntag in Hohenstein-Ernsttal alles klar machen.“