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| 10:58 Uhr

Fußball
Krieschow zieht den Kürzeren gegen den Vizemeister

 Tobias Gerstmann (r.) und Kollegen lieferten Luckenwalde einen spannenden Kampf.
Tobias Gerstmann (r.) und Kollegen lieferten Luckenwalde einen spannenden Kampf. FOTO: FuPa Brandenburg
Oberliga. Im letzten Heimspiel der Saison hat es für Oberligist VfB Krieschow nicht für Punkte gereicht. Trotz zwischenzeitlicher Führung unterlagen die Spree-Neiße-Kicker dem FSV Luckenwalde mit 2:4. Von Roland Scheumeister

VfB Krieschow – FSV Luckenwalde 2:4 (1:2). T: 1:0 Lindner (25.), 1:1 Kwiatkowski (30.), 1:2 L. Konzack (44./ET), 1:3 Hadel (50./FE), 2:3 Hebler (87.), 2:4 Flath (88.); SR: Schipke; Z: 329; VfB: Pflug – Gerstmann, Jeschke, L. Konzack, Ladwig (56. Felgenträger) – Pahlow (81. Parnitzke), S. Konzack, Dahm, Richter (71. Schmidt) – Hebler, Lindner.

Vor dem Spielbeginn wurden mit Dennis Ladwig und Paul Pahlow zwei Stammspieler verabschiedet. Nach einer kurzen Abtastphase waren beide Kontrahenten bemüht, Akzente zu setzen. Der schnelle Dahm beschäftigte die Luckenwalder Abwehr, während Flath auf der anderen Seite das Tor im Fallen knapp verfehlte. Nach mehreren Schussversuchen vollendete Lindner einen Superspielzug über Sven Konzack und Hebler mit dem Führungstor. Die Fläminger erhöhten sofort den Druck. Pflug glänzte mit zwei tollen Paraden, war dann aber machtlos, als Kwiatkowski von der Strafraumgrenze abzog. Der FSV blieb am Drücker und kam per Freistoß, der durch die VfB-Abwehr trudelnd noch von Lars Konzack abgefälscht wurde, zur Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel haderte die VfB-Bank mit der zum 1:3 führenden Elfmeter-Entscheidung des Schiris. Juhasz kam im Zweikampf mit Gerstmann zu Fall und der Pfiff kam, anders als bei zwei ähnlichen Situationen  auf der anderen Seite. Luckenwalde wechselte  nun in die Konterstellung. Die volles Risiko spielenden Gastgeber drückten, und nachdem sich Jeschke rechts durchgesetzt hatte, köpfte Hebler dessen Eingabe in die Maschen.

Im Gegenzug stellte Flath, von Arnold mustergültig bedient, den Endstand sicher. FSV-Coach Jan Kistenmacher: „Wir wussten, dass dieses Spiel kein Selbstläufer wird. Nach dem Rückstand haben wir an uns geglaubt und es über die 90 Minuten hinbekommen. Wir hatten Glück, dass wir nach Krieschows Anschluss im Gegenzug trafen. Dem Schiedsrichterkollektiv bescheinige ich eine gute Leistung." Toni Lempke bestätigte dieses Statement, war aber in Punkto Schiedsrichterleistung, auf gegebene und nicht gegebene Elfer anspielend, anderer Meinung: „Wir waren gut im Spiel. Aber neben dem strittigen Elfmeter-Tor waren auch die anderen drei Treffer, alle durch Standards erzielt, vermeidbar."