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| 12:44 Uhr

Fußball
Krieschow wird kalt erwischt von Nordhausens Ex-Profis

 Krieschow-Kapitän Sven Konzack musste mit seiner Truppe eine 0:3-Niederlage einstecken.
Krieschow-Kapitän Sven Konzack musste mit seiner Truppe eine 0:3-Niederlage einstecken. FOTO: FuPa Brandenburg
Oberliga. Der VfB Krieschow hat am Wochenende eine Heimniederlage einstecken müssen. Gegen die Regionalliga-Reserve aus Nordhausen gab es ein 0:3.

VfB Krieschow – Wacker Nordhausen II 0:3 (0:1). T: 0:1 Genausch (44.), 0:2 Ernst (55.), 0:3 Schwerdt (80.); SR: Weisbach (Halle/Saale); Z: 140; VfB: Oberschmidt – Gerstmann, Jeschke, Hildebrandt, Ladwig – Pahlow (59. Knapczyk), Karow (59. Felgenträger), S. Konzack, Bernhardt (59. Richter) – Dahm, Lindner.

Mit dem Anpfiff übernahmen die von Routinier Nils Pfingsten-Reddig (3. Liga bei Erfurt und Offenbach unterwegs) sowie Oliver Genausch und Vladimir Kovac aus dem Regionalliga-Kader geführten Südharzer das Zepter. Der VfB sah sich permanent in die Defensive gedrängt. Die Abwehr ließ allerdings relativ wenige Strafraumszenen zu. Lediglich bei zwei Riesenchancen der Gäste half das Glück. Krieschow beschäftigte die gegnerische Abwehr  mit präzisen Eingaben von Tobias Gerstmann und  gut getimten Eckbällen von Dennis Ladwig. Ein Flugkopfball Florian Bernhardts verfehlte knapp das Ziel und Martin Dahm musste sich, allein vor dem Tor, im Eins-gegen-Eins mit dem Keeper geschlagen geben. Alles lief auf ein 0:0 zur Halbzeit hinaus, als Genausch der Abwehr davon lief und die verdiente Führung markierte.

Auch nach der Pause blieb Wacker präsent. Max Oberschmidt stand im Brennpunkt und nachdem ein Schuss im Strafraumgetümmel zum 0:2 abgefälscht wurde, reagierte Toni Lempke mit einer eindeutig auf Alles oder Nichts ausgerichteten Dreifachauswechslung. Tatsächlich zeigte der VfB mehr Biss und brachte die Nordhäuser etwas von ihrer Linie ab. Mehr als einige Standards und eine Großchance Dahms, als die Kugel knapp über den Kasten ging, sprangen aber nicht heraus. Die angebotenen Räume klug nutzend, hebelten die Wackeraner die Abwehr nochmals aus und machten die Entscheidung klar.

Wacker-Coach Phillip Seeland war nicht nur von der Leistung seiner Truppe angetan: „Bei unserem ersten Auftritt hier hat uns das tolle Umfeld imponiert. Aus sportlicher Sicht haben wir verdient gewonnen und sind happy. Sein Gegenpart Toni Lempke: „Zunächst kamen wir über ein paar Halbchancen nicht hinaus. An der Einstellung hat es nicht gehapert. Nach dem 0:2 haben wir ordentlich Gas gegeben, bevor die Entscheidung fiel. Für uns heißt es: Mund abwischen und nächste Woche die Punkte buchen."