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| 17:20 Uhr

Fussball
Krieschow und Ströbitz folgen Energie ins Achtelfinale

Gegen die torgefährlichen Krieschower um Wojciech Ren (l.) und Lars Konzack (r.) hatten die Briesker Knappen im Landespokal keine Chance.
Gegen die torgefährlichen Krieschower um Wojciech Ren (l.) und Lars Konzack (r.) hatten die Briesker Knappen im Landespokal keine Chance. FOTO: Marco Kloss
Cottbus. Wackers Voigt zieht dem Favoriten Eberswalde den Zahn. Von Roland Scheumeister

Der VfB Krieschow wie erwartet und etwas überraschend auch Wacker Ströbitz haben die Runde der letzten Sechzehn des Landespokalwettbewerbs erreicht. Dessen Attraktivität erhöht sich mit immerhin 1000 Euro Antrittsprämie und einem, mit etwas Losglück, zuschauerträchtigen Gegner.

FSV Glückauf Brieske/Senftenberg – VfB Krieschow 0:6 (0:4). Tore: 0:1 Ren (10.), 0:2 L.Konzack (19.), 0:3 Knapczyk (23./FE), 0:4 Ren (39.), 0:5 Knapczyk (58./FE), 0:6 Karow (63.); Schiedsrichter: Mangold (Berlin); Zuschauer: 179

VfB Krieschow: Pflug – Hildebrandt, L.Konzack, Kaiser, Dahm, Knapczyk, Pahlow (65.Oberschmidt), S.Konzack, Ren, Karow, Felgenträger (82.Ladwig).

Quantitativ mit dem letzten Aufgebot angereist, ließ Oberligist Krieschow in qualitativer Hinsicht in keiner Phase des Spiels Zweifel darüber aufkommen, wer Chef auf dem Platz in Brieske ist. Überlegene Zweikampfführung und tolle Kombinationen des VfB prägten den Spielverlauf. Dafür, dass sich die Dominanz auch schnell im Resultat widerspiegelte, sorgte Wojciech Ren, der drei Gegenspieler ins Leere laufen ließ und auch den Keeper düpierte.

Mit weiteren gut herausgespielten Toren sorgte der VfB schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Die bestens aufgelegten und immer wieder gut in Szene gesetzten Sturmspitzen Leo Felgenträger und Ren waren mit regulären Mitteln kaum zu bremsen, so dass der Schiedsrichter gleich drei Elfmeter verhängte, von denen einer, beim Stand von 0:4, vergeigt wurde. Erst als alle Messen gesungen waren, deutete Landesligist Brieske mit einem Schuss ans Außennetz (85. Minute.) sein Bestreben um Resultatsverbesserung an.

Wacker Ströbitz – Preussen Eberswalde 2:1 (1:1). T: 1:0 Voigt (5.), 1:1 El-Moghrabi (25.), 2:1 Voigt (72.); S: Seifert (Zinnitz); Z: 98
Wacker: Thoms – Röder, Geisler, P.Lehmann,  Kowal, Valentin, Jäkel, Voigt, Schütz, M.Lehmann (46.Heither), Schulisch (46. Afzal).

Die Barnimer starteten optisch überlegen in die Partie. Doch wurden sie kalt erwischt, als Tobias Voigt, bedient von Tom Valentin, den ersten Ströbitzer Angriff mit der Führung abschloss. Davon beflügelt, hielt Wacker besser dagegen und es entwickelte sich ein abwechslungsreicher Fight. Per unhaltbarem Superfreistoß egalisierten die Preussen das Resultat und präsentierten sich wieder druckvoller. So klärte Michael Kowal einen Ball vor der Linie und André Thoms entschärfte einen Freistoß per Faustparade.

Nach dem Wechsel gaben zunächst die Gäste den Ton an. Torszenen waren aber rar, da beide Kontrahenten immer wieder ins Abseits liefen. Als Valentin in rustikaler Weise den Ball eroberte und die Eberswalder auf den Freistoß warteten, münzte Voigt den folgenden Diagonalpass zum 2:1 um. Zwar musste dann Thoms noch zweimal  klären, doch bekam Wacker Konterchancen en masse, welche aber zum Teil kläglich vergeben wurden. Wacker-Trainer Tino Kandlbinder freute sich schließlich jedoch: „Die junge Mannschaft hat unser taktisches Konzept super umgesetzt und  viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele getankt.“