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| 19:47 Uhr

Fussball
Krieschow maßlos enttäuscht

Andy Hebler (l.) und den Krieschowern gelang es nicht, das Unentschieden über die Zeit zu bringen.
Andy Hebler (l.) und den Krieschowern gelang es nicht, das Unentschieden über die Zeit zu bringen. FOTO: Fupa
Oberliga. Der Fußball-Oberligist kassiert mit dem 2:3 gegen Rudolstadt eine bittere Heimniederlage. Von Roland Scheumeister

VfB Krieschow – Einheit Rudolstadt 2:3 (1:2).

Tore: 0:1 Amaro (16.), 0:2 Riemer (27./FE), 1:2 Karow (32.), 2:2 Hebler (81.), 2:3 Schirrmeister (84.); Schiedsrichter: Bringmann (Bad Lausick); Rote Karte: Reetz (Rudostadt/22.,wg. Tätlichkeit); Zuschauer: 102;

VfB Krieschow: Pflug – Jeschke, Lieschka (43.Krüger), Hildebrandt, Kaiser (89.Pehla) – Knapczyk (81.Pehla), Konzack, Karow (65.Schmidt), Ren, Dahm – Hebler.

Zwei Tore geschossen und doch verloren: Der VfB Krieschow hat zur Heimpremiere der Oberliga-Rückrunde im Kampf gegen den Abstieg einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen Einheit Rudolstadt verlor der VfB mit 2:3 (1:2).

Dabei begannen die Krieschower optisch überlegen, da die Thüringer zunächst respektvoll abwartend agierten. Die Angriffe der Platzherren wurden aber beizeiten geblockt und bei Hochkarätern, unter anderem von Hebler und Karow, reagierte der Torwart stark.

Einheit konterte, ohne dabei zu großen Torchancen zu kommen. Bei einem Einwurf in die Mitte stand Amaro goldrichtig und hämmerte die Kugel freistehend zur Gästeführung in die Maschen. Wenig später dezimierten sich die Rudolstädter selbst, indem sich ein Akteur zu einer Tätlichkeit an Knapczyk hinreißen ließ.

Aus der Überzahl konnte der VfB aber kein Kapital schlagen. Und als ein Rudolstädter Angreifer bei einem Zweikampf mit Jeschke im Strafraum zu Fall kam, befand der Schiedsrichter auf Elfmeter, der unhaltbar verwandelt wurde.

Noch vor der Pause verkürzte Karow für Krieschow, indem er im Strafraumgetümmel die Übersicht behielt.

Die Halbzeitansprache von Krieschows Trainer Toni Lempke bewirkte dann ein noch größeres kämpferisches Aufbegehren der Mannschaft. Gegen die tief stehenden Gäste konnten allerdings unter anderem Schmidt, Ren und Hebler einige dicke Chancen nicht unterbringen. Erst nach einer Flanke Krügers gelang Hebler der überfällige Ausgleich per Flugkopfball.

Im Schlussgang ließ der VfB die nötige Cleverness vermissen, wenigstens das Remis über die Zeit zu bringen und kassierte, mit der einzigen Chance der Rudolstädter in Halbzeit zwei, nach einem Einwurf das bittere 2:3.

Der VfB-Vorsitzende Hans-Jörg Grafe resümierte: „Wir sind maßlos enttäuscht. Aber die Spieler bleiben optimistisch und haben versichert, dass sie die nötigen Punkte noch holen werden.“