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| 17:58 Uhr

Fussball
Krieschow empfängt den Aufsteiger

Fussball Oberliga. Mit Ludwigsfelde kommt für den Oberligisten die nächste Hürde in den Sportpark. Von Roland Scheumeister

Seit dem Saisonbeginn ununterbrochen gefordert, haben die Krieschower bereits 14 Pflichtspiele in den Beinen. Angesichts der schwierigen personellen Ausgangslage und diesbezüglich fast regelmäßigen weiteren Rückschlägen, sind die erreichten 16 Punkte und das Erreichen des Landespokalviertelfinales eine deutlich über den Erwartungen liegende Bilanz. Mit der Partie gegen Ludwigsfelde steht den VfB-Kickern die nächste Herausforderung ins Haus. Trainer Toni Lempke freut sich natürlich über den bisherigen Verlauf, bleibt aber realistisch: „Wir sind gut in die Saison gestartet, haben aber als Tabellenachter auch nur fünf Zähler Vorsprung zu den Abstiegsplätzen. Der Ludwigsfelder FC ist definitiv ein starker Gegner, der als Aufsteiger langsam in die Gänge kommt und den ich ohnehin höher eingeordnet hatte und dessen momentane Tabellensituation sicherlich etwas trügerisch ist. Definitiv fehlen wird nach seinem umstrittenen Platzverweis in Sandersdorf Erich Jeschke. Der Einsatz von Markus Kaiser ist noch nicht sicher. Ansonsten stehen alle Akteure bereit“. Im letzten, heiß umkämpften Duell trennten sich beide Kontrahenten, vor dem Aufstieg der Krieschower in die Oberliga, im Sportpark 1:1. Wie damals ist mit einer großen Schar von Schlachtenbummlern aus dem Dahmeland zu rechnen.

Für den BSV Nord zählt beim Auswärtstrip nach Schlieben nur ein Sieg. Die Mannschaft um Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich will keine weiteren Punkte wegschenken und mit einer konzentrierten Leistung ihre, ungeachtet der personellen Fluktuation, bestehende spielerische Stärke beim daheim schwächelnden Aufsteiger umsetzen. Inklusive der Pokalüberraschung gegen Neuruppin, in den letzten vier Spielen ungeschlagen, sind die Ströbitzer und fahren guten Mutes nach Hohenleipisch. Dort hingen in der jüngsten Vergangenheit die Trauben zwar immer sehr hoch, doch der VfB ist momentan, wie drei sieglose Spiele am Stück beweisen, durchaus zu packen. Den Bock gleich in zweifacher Hinsicht umstoßen will der 1.FC Guben. Gegen den Dauerrivalen Briesen gilt es, nach sechs Niederlagen in den letzten drei Jahren, erstmals wieder zu punkten und damit auch den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen zu wahren. In den zuletzt knappen Resultaten gab es gute Ansätze, welche die Hoffnung nähren, endlich die Sieglosserie zu beenden.

Seine Spitzenposition stabilisieren möchte der Kolkwitzer SV, indem er daheim gegen den FC Bad Liebenwerda seiner Favoritenrolle mit einem Sieg gerecht wird. Zu gleicher empfängt der SV Döbern den Tabellenzweiten Herzberg. Trainer Peter Prohaska hofft auf eine gute Besetzung und Tagesform, um diesem  Gegner, nach zwei Niederlagen in der Vorsaison, wieder einmal ein Bein stellen zu können.