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| 19:45 Uhr

Fussball
Kreispokal-Finale steigt am Freitag

Dank der Tore von TSV-Kapitän Alex Reinsberg schaffte es Cottbus/Kiekebusch ins Pokalfinale. 2:1 hieß es im Halbfinale gegen den SC Spremberg.
Dank der Tore von TSV-Kapitän Alex Reinsberg schaffte es Cottbus/Kiekebusch ins Pokalfinale. 2:1 hieß es im Halbfinale gegen den SC Spremberg. FOTO: FuPa Brandenburg
Cottbus. Der SV Döbern (Landesklasse) trifft auf die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch (Kreisliga). Von Sven Bock

Einen Zwei-Klassen-Unterschied gibt es am Freitagabend (18 Uhr/Sportplatz Kausche) beim Finale des Intersport-Kreispokals: Der Kreisligist SpG TSV Cottbus/Kiekebusch geht als klarer Außenseiter in das Duell mit dem Landesklasse-Team SV Döbern. Unterschätzen sollte den Underdog aber niemand, denn beide Teams haben im laufenden Wettbewerb schon einige schwere Brocken aus dem Weg geräumt. Döbern musste unter anderem im Halbfinale gegen Titelverteidiger Fichte Kunersdorf über die vollen 120 Minuten inklusive Elfmeterschießen gehen, um das Endspiel zu erreichen. Torhüter David Schuffenhauer war schließlich dank zweier abgewehrter Elfer der umjubelte Held.

 Nicht weniger spannend war auch die Vorschlussrunden-Partie zwischen der SpG und dem SC Spremberg. Der Kreisligist warf den bis dahin Spitzenreiter der Landesklasse Süd nach großem Kampf und zwei frühen Toren von TSV-Kapitän Alex Reinsberg aus dem Wettbewerb.

TSV-Trainer Christoph Schuchardt hofft jetzt auf eine ähnliche Überraschung am Freitagabend im Finale: „Wir möchten natürlich Kreispokalsieger werden, was auch sonst. Meine Spieler sind unglaublich heiß auf dieses Spiel. Natürlich wollen auch einige Spieler die Schmach vom Pokalfinale 2011 wettmachen und sich in einem besseren Licht präsentieren.“ Damals unterlag man Groß Gaglow mit 0:5.

 Der Coach der Spielgemeinschaft hat vor dem Finale nichts dem Zufall überlassen: „Ich hab die Döberner schon ein paar mal genau beobachtet, ich weiß, was sie stark macht und dementsprechend stelle ich meine Mannschaft auch ein. Am Ende stehen die Jungs aber in der Pflicht, dies auch umzusetzen. Im Halbfinale gegen Spremberg hat das schon mal gut funktioniert. Das Wichtigste ist aber, dass wir ein Team sind und das Pokalfeeling mit auf den Platz nehmen, dann sind wir unberechenbar“, so Schuchardt.

 Für den Kreisligisten wäre der Pokalgewinn übrigens der erste von zwei möglichen Erfolgen in dieser Saison. Denn die Spielgemeinschaft kann sich auch noch immer Hoffnungen auf den Aufstieg in die Kreis­oberliga machen. Schuchardt: „Der Pokal ist für uns schon immer was Besonderes und die Spieler sind in der Kabine ganz anders fokussiert. Wenn man aber drei Jahre in Folge knapp am Aufstieg vorbeischrammt, dann will man auch endlich mal hoch. Beides schaffen wäre natürlich das Beste.“

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FuPa Logo 90 Minuten 2c spo FOTO: LR / FuPa