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| 19:39 Uhr

Basketball
Komplett den Faden verloren

Tom Benk (2.v.l.), hier in einem früheren Spiel, hatte in Berlin für einen verheißungsvollen Cottbuser Start gesorgt.
Tom Benk (2.v.l.), hier in einem früheren Spiel, hatte in Berlin für einen verheißungsvollen Cottbuser Start gesorgt. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach gutem Beginn geben die White Devils beim SV Empor Berlin das Spiel aus der Hand und verlieren mit 70:75. red

Gut gestartet und am Ende trotzdem 70:75 verloren: Mit diesem Endergebnis mussten sich die Cottbuser Regionalliga-Basketballer White Devils am Samstag auswärts dem SV Empor Berlin geschlagen geben.

Dabei wollten die Lausitzer eigentlich ihre Siegesserie weiter ausbauen. Und zu Beginn des Spiels lief es auch nach Plan. Nach gerade einmal drei Sekunden machte Tom Benk die ersten Punkte per Korbleger für die Teufel. Ansonsten waren die ersten Minuten aber von viel Verteidigungsarbeit geprägt. Erst nach vier Minuten kam der Motor der Teufel zum Laufen. Mit vier Dreiern setzten sie sich ab und konnten mit 22:10 das erste Viertel für sich entscheiden. Danach jedoch verloren die Cottbuser komplett den Faden.

Die Würfe fanden plötzlich nicht mehr ihr Ziel. Immer wieder verloren die Devils den Ball, was die Berliner auszunutzen wussten. Mit einem 18:2-Lauf brachten sie sich zurück ins Spiel. Mit einer 36:32-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause war das Spiel weiter von der Defense geprägt. Beide Teams taten sich sehr schwer, einen Rhythmus in der Offense zu finden. Viele Würfe wurden vergeben und jeder Angriff war entscheidend. Die Devils leisteten sich einige vergebene Chancen und die Dreier wollten nicht mehr fallen.

Punkt um Punkt arbeiteten sich die Berliner heran und übernahmen Ende des dritten Viertels die Führung. Mit 49:50 starteten die letzten zehn Minuten. Die Offense lief etwas besser, aber die entscheidenden Fehler machten diesmal die Devils. Kurz vor Schluss spielten die Berliner ihr Spiel gut runter und die Devils kamen nicht mehr weiter ­heran. Am Ende hieß es 70:75.

„Wir haben nicht ins Spiel gefunden“, räumte der Cottbuser Coach Steven Herfurth ein. „Am Ende fielen uns die vielen Fehler und Fehlwürfe auf die Füße. Der Rhythmus ging uns komplett verloren und unsere offenen Würfe konnten wir nicht verwerten. Nun heißt es, alles aufzuarbeiten und es dann im nächsten Spiel besser zu machen.“

Zunächst haben die Devils spielfrei. Am 15. Dezember treten sie dann zum letzten Spiel der Hinrunde und des Jahres beim Tabellenführer in Potsdam an.