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| 11:51 Uhr

Fußball
Kolkwitz und Kunersdorf spielen 0:0 vor Rekordkulisse

 Keinen Sieger gab es am Sonntag im Duell zwischen Kolkwitz (l., Stefan Jähne) und Fichte Kunersdorf (Christian Badack).
Keinen Sieger gab es am Sonntag im Duell zwischen Kolkwitz (l., Stefan Jähne) und Fichte Kunersdorf (Christian Badack). FOTO: FuPa Brandenburg
Landesklasse Süd:. Großräschen und Bad Liebenwerda kassieren deftige Heimklatschen. Lauchhammer verspielt 3:0-Führung bei Neun-Tore-Drama. Von Marco Kloss, Roland Scheumeister und Sven Bock

Brieske/Senftenberg II – Eintracht Ortrand 2:1 (0:1). T: 0:1 Müller (20.), 1:1 Wedekind (54.), 2:1 Schulze (59.), SR: Baumann, Z: 35.

Die Reserve der Knappen belohnt sich nach vielen Wochen ohne Erfolg mit drei Punkten. Nach einer guten Anfangsphase schlief die Hintermannschaft einmal bei einem Einwurf und lag in Rückstand. Mit einem Doppelschlag drehten die Hausherren sehenswert die Partie und verteidigten bis in die Schlussminuten clever gegen planlos anrennende Ortrander.

Kolkwitzer SV – Fichte Kunersdorf 0:0. SR: Zimmer (Leuthen); RK: 90. Seifert (Kunersdorf); Z: 464.

Nur zwei Punkte aus drei Topspielen: Spitzenreiter Kolkwitz tritt auf der Stelle. Am Sonntag reichte es vor der Rekordkulisse von 464 Zuschauern (so viele gab es noch nicht in dieser Landesklasse-Saison) im Gemeindederby nur zu einem torlosen Remis. Während ein Kopfball vom Kolkwitzer Da Silva am eigenen Quergebälk landete, musste Fichte-Schlussmann Wolf glänzend einen Volleyschuss von Schön parieren. „Es war eine ordentliche Veranstaltung mit einer tollen Kulisse“, lobte Fichte-Trainer Braun.

VfB Hohenleipisch II – Alemannia Altdöbern 1:0 (0:0). T: 1:0 Goßlau (47.), SR: Sehmisch, Z: 35.

Mit dem zweiten Sieg in Folge klettert der VfB nach oben. Goßlau besorgte den Treffer. Roigk wurde bei seinem Sololauf kurz vor Schluss, allein vor Tormann Blaske, von Buder unsanft gestoppt. Die vermeintliche Entscheidung wäre wohl gefallen, doch auch wenn der Unparteiische weiterspielen ließ, blieb es beim nicht unverdienten Heimsieg.

SV Großräschen – SG Friedersdorf 0:5 (0:1). T: 0:1 Hoth (3.), 0:2 und 0:5 Wagner (55./80.), 0:3 und 0:4 Schollbach (72./76.), SR: Bräunig, Z: 80.

Nach dem schnellen Rückstand Großräschen spielbestimmend, hatte aber entweder Pech im Abschluss (Pfosten). Friedersdorf verteidigte clever und nutzte den zweiten Fehler der Hausherren zum 0:2. Mit dem dritten Treffer gab sich der SVG etwas auf und musste die deutlich zu hohe Niederlage akzeptieren.

FC Bad Liebenwerda – VfB Cottbus 1:6 (1:0). T: 1:0 Bahr (21./FE), 1:1 und 1:4 Kruse (48./60.), 1:2 Kaiser (53.), 1:3 Krenz (57.), 1:5 Babbe (83.), 1:6 Littmann (87.), SR: Läufer, Z: 57.

Vor der Pause erarbeiteten sich die Kurstädter zahlreiche Möglichkeiten und waren fünfmal allein vor dem gegnerischen Tor. Mehr als ein verwandelter Foulelfmeter sprang aber nicht heraus. Nach der Pause kam Cottbus mit mehr Willen aus der Kabine. Nachdem der Ausgleich mit einem Distanzschuss fiel, ließ der VfB nicht locker. Babbe & Co. stellten bis zur 60. Minute auf 4:1.

FC Lauchhammer – Spremberger SV 3:6 (3:2). T: 1:0 und 2:0 Voigtländer (9./12.), 3:0 Hühne (28.), 3:1 und 3:5 Wietasch (34./77.), 3:2 und 3:3 Grabowski (37./51.), 3:4 Krautz (68.), 3:6 Konik (88.), SR: Tarnow, Z: 74.

In der ersten halben Stunde war Lauchhammer dominant und führte rasch mit 3:0. Noch vor der Pause stellte der SSV aber wieder den Anschluss her. Im zweiten Abschnitt sorgte ein Freistoß für den Ausgleich, ehe die Spremberger die Partie komplett drehten. Der FCL kam nicht mehr zurück in die Partie und konnte es nicht fassen, einen Drei-Tore-Vorsprung zu Hause verspielt zu haben.

SC Spremberg – SV Döbern 3:0 (0:0). T: 1:0 Nickerl (48.), 2:0 Ri. Hermann (86.), 3:0 Goethel (90+2./FE); SR: Lecher (Vetschau);

Z: 150.

Döberns Überlegenheit machte der SC mit kompakter, disziplinierter Defensive wett. Döbern fand dagegen keine Mittel. Beim offenen Schlagabtausch, nach dem Führungstor, ging es ordentlich zur Sache. Die Gäste machten Betrieb, doch die Slamener ließen wenig zu.

Eintracht Peitz – Rot-Weiß Luckau 3:0 (0:0). T: 1:0 Fiebow (57.), 2:0 Runge (87.), 3:0 Geissler (90.); SR: Dzewior (Frankfurt/O.); Z: 40.

Zunächst scheiterten die Peitzer mit einer Reihe von Großchancen am überragenden Luckauer Torwart Schwittek. Die Führung brachte keine Sicherheit, zumal das Ausscheiden des zuverlässigen Teamplayers Platz (Verdacht auf schwere Knieverletzung) Schockwirkung hinterließ. Nach einer Luckauer Druckphase wurde mit zwei tollen Spielzügen alles klar gemacht.