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| 18:31 Uhr

Fussball
Kolkwitz II schafft aus eigener Kraft den Aufstieg

Fußball Kreisliga. Der VfB Döbbrick erhält sich durch einen 4:0 gegen Kölzig/Gahry eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Von Jürgen Sünder

SpG Werben/Müschen-Babow – SV Adler Klinge 1:1 (1:0) Tore: 1:0 Brischa (6.), 1:1 M. Weidner (50.), Schiedsrichter: Jammasch, Zuschauer: 43

Der Gastgeber spielte zwar eine gute erste Halbzeit, ging angesichts der Chancenvorteile jedoch mit einer zu knappen Führung in die Pause. Adler nutzte seine Chance zum Ausgleich kurz nach Wiederanpfiff. Weitere Möglichkeiten blieben von beiden ungenutzt, so dass es beim Remis blieb.

SG Blau Weiß Klein Gaglow – SG Burg II 2:5 (1:1) T: 1:0 Schütze (4.), 1:1, 1:2 Bohg (37., 46.), 1:3 Kokkot (51.), 2:3 Schütze (65.), 2:4 Tornow (68.), 2:5 Selka (78.), SR: Leii, Z: 30

Der Gastgeber ging zwar früh in Führung, leistete sich dann aber zu viele Abwehrpatzer, die von den Gästen resolut genutzt wurden. Bemerkenswert, dass der nach einer Verletzung im Oktober in den Spielbetrieb zurückgekehrte Thomas Schütze nach seinem zweiten Einsatz drei Tore verbuchen kann.

VfB Döbbrick – SpG Kölzig/Gahry 4:0 (1:0) T: 1:0 Roschke (28.), 2:0, 3:0 Krause (67., 68.), 4:0 Spichl (74.), SR: Zech, Z: 35

Der VfB Döbbrick verabschiedete sich gegen schwache Gäste mit einem klaren Sieg aus der Saison. Ob es auch ein Abschied aus der Kreisliga wird, steht noch nicht fest. Zum einen kann der TV 1861 Forst mit einem hohen Sieg in Merzdorf im Nachholspiel am Mittwoch den VfB noch vom Platz 14 verdrängen. Dieser Platz könnte nämlich doch noch zum Klassenerhalt reichen, wenn die SG Burg ihre zweite Mannschaft noch vom Spielbetrieb abmeldet.

FSV Spremberg – 1. FC Guben II 2:6 (0:2) T: 0:1 Swoboda (14.), 0:2 Rajchel (35.), 1:2 Henschel (50.), 1:3 Swoboda (67.), 2:3 Kalbitz (75.), 2:4 Rajchel (76.), 2:5 Ashkani (79.), 2:6 Rajchl (85.), SR: Lorenz, Z: 36

Der 1. FC Guben II nahm dem Gastgeber mit cleverem Spiel über die schnellen Außen den Schwung. Spannend hätte es nach dem 1:2 werden können, doch der Gubener Torhüter Neugebauer verhinderte mit einem parierten Strafstoß den Ausgleich. So zogen die Gäste weiter davon und verdarben dem FSV ein sportliches Abschiedsgeschenk für den scheidenden Trainer Thiede.

BSV Cottbus Ost – SG Groß Gaglow 1:7 (0:5) T: 0:1 Chilla (20.), 0:2, 0:3, 0:4 Robel (23., 29., 31.), 0:5 Hanuschka (44.), 0:6 Robel (59.), 1:6 Habdas (85.), 1:7 Fast (90.), SR: Kampf, Z: 30, gelb/rote Karte: Chilla (53. Groß Gaglow)

Der Absteiger überraschte in der robust geführten Partie, schon vier gelbe Karten nach acht Minuten, den Aufsteiger mit einer starken Offensivleistung, die aber wegen zwei Lattentreffern nicht belohnt wurde. Nach fünfzehn Minuten stellten die Ostler das Fußballspielen ein und ließen ihren Torhüter und Trainer Maik Liersch mit laxer Abwehrarbeit im Stich.

SV Leuthen/Oßnig – SpG TSV Cottbus/Kiekebusch 0:3 (0:2) T: 0:1 Kubanke (33.), 0:2 Schneller (44.), 0:3 Schöngarth (49.), SR: Reiter, Z: 18

Der SV Leuthen/Oßnig hatte erneut nur Trainer Horke auf der Wechselbank. Dieser kam dann auch recht früh für Tom Migale in die Partie. Bis zum Rückstand hielt der Gastgeber gegen den Dritten gut mit, danach brachte die Abschlussstärke den Gästen den verdienten Erfolg.

TV 1861 Forst – SpG Drachhausen/Fehrow 3:4 (1:2) T: 0:1 Mehlisch (7.), 0:2 Jakubik (10. St.), 1:2 Ziesche (35.), 1:3 Krötel (51.), 2:3 Windolf (67.), 2:4 Neu (83.), 3:4 Krause (90.), SR: Födisch, Z: 43

Die 61er wollten dem sein letztes Spiel für den Gastgeber bestreitenden Hannes Ziesche einen Sieg schenken. Die spielerische Leistung stimmte zwar, doch Drachhausen/Fehrow nutzte die Abwehrschwächen der Forster resolut, was schließlich das Vorhaben des Gastgebers scheitern ließ.

Kolkwitzer SV II – SV Rot Weiß Merzdorf 5:3 (3:2) T: 1:0 Petschick (4.), 1:1 Zerna (8.), 1:2 Driee (21.), 2:2, 3:2 Petschick (27., 38.), 4:2 Kanter (77.), 5:2 Petschick (80.), 5:3 Michlenz (86.), SR: Wendt, Z: 61

Das Spiel des Kolkwitzer SV II stand zunächst unter keinem guten Stern, denn nach einer Verletzung beim Aufwärmen musste der nächste Wechsel wegen einer Verletzung schon in der 20. Minute erfolgen. Die Nervosität des Gastgebers war deutlich zu spüren, zumal eine frühe Führung zunächst in einem Rückstand mündete. Doch es war der Tag von Paul Petschick, der seinem Team mit vier gut herausgespielten Treffern aus der Patsche half. In dem chancenreichen Spiel verhaspelte Merzdorf aus Nahdistanz eine Riesenmöglichkeit und verpasste mit einem Schuss an die Lattenunterkante einen weiteren Treffer, so dass durchaus ein Remis möglich gewesen wäre, was Kolkwitz II aber auch zum Aufstieg gereicht hätte.