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Kein Aufstieg – Cottbuser scheitern in Relegation

Patrick Kochan & Co. zeigten erst spät ihre Qualitäten.
Patrick Kochan & Co. zeigten erst spät ihre Qualitäten. FOTO: Fischer/rfs1
Cottbus. Sowohl die Damen als auch die 2. Herren-Mannschaft des CTTT spielen auch in der kommenden Saison in ihrer vertrauten Liga. Rudolf Fischer / rfs1

Der vergangene Samstag war kein guter Tag für den Cottbuser TT-Team e.V. Etwas Hoffnung keimte sowohl bei den Damen in der Aufstiegsrelegation zur Oberliga als auch bei der 2. Herren-Mannschaft, welche den Sprung in die Verbandsliga schaffen wollte. Beide scheiterten jedoch und müssen sich mit dem Verbleib in ihren Ligen abfinden.

Das Cottbuser Damen-Quartett mit ihrem Betreuer und Coach Reno Bohg musste bei den Oberliga-erfahrenen TTC Berlin Neukölln antreten. Die Doppel verliefen zum Auftakt ausgeglichen. Und die weiteren Punkte holten unmittelbar danach Sandra Wislaug, Lea Haupt und Lisa Wolschina. Und es sah bis zum Zwischenstand von 4:4 noch recht verheißungsvoll aus. Dann aber brachen die Dämme, und trotz kämpferischem Aufbegehren der Spreestädterinnen zogen die Berlinerinnen bis zum Endstand von 8:4 davon. Sieben Spiele über drei Sätze hinaus und über die lange Distanz belegen allerdings, dass die Cottbuserinnen nicht auf verlorenem Posten standen. "Bis zum 4:4 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Knackpunkt war Leas zweites Einzel, das unglücklicherweise verloren ging. Ein Sieg für uns war drin, hat leider nicht sein sollen", blickt Mannschaftskapitänin Sandra Wislaug etwas wehmütig auf das verlorene Match zurück. Die jungen Damen des CTTT werden nun sicherlich in der nächsten Saison der Verbandsoberliga einen neuen Anlauf zum Aufstieg in das Oberhaus nehmen, und diesmal vielleicht auf direktem Wege.

Die Herren der 2. Mannschaft hingegen hatten sich in Luckenwalde gleich mit zwei Gegnern in den Relegationsspielen auseinanderzusetzen. Der Aufstieg in die Verbandsliga war das Ziel. Im ersten Spiel gegen den späteren Relegationssieger SG Einheit Luckenwalde lieferten die Cottbuser eine deprimierende Vorstellung, indem sie eine 0:9-Klatsche hinnehmen mussten. Im zweiten Spiel besannen sie sich auf ihre Tugenden und lieferten dem Sechser von Motor Hennigsdorf einen heißen Tanz. Nach den Doppeln lagen die CTTT-Spieler unglücklich 1:2 zurück. Danach ging es mit wechselnden Erfolgen bis zum Zwischenstand von 6:8 weiter. Dann zeigten Patrick Kochan, Patrick Schulze, Stephan Karpinski und Sebastian Lindner auf der Zielgeraden ihre wahren Qualitäten, indem sie noch ein Remis mit 8:8 Punkten durch ihre Siege erzwangen. Das allerdings reichte nur zum letzten Platz in dieser Relegation, der Aufstieg wurde somit deutlich verfehlt.