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| 18:33 Uhr

Fußball
Junge Wackertruppe zu unerfahren für die Germanen

Fußball-Landesliga. Germania Schöneiche – Wacker Ströbitz 2:1 (1:1) T: 0:1 Valentin (5.), 1:1 Heu (32.), 2:1 Südbeck (60.); S: Lukawski (Oranienburg); Z: 31; Wacker: Sieber – Röder, P.Lehmann, Valentin, Netzger (74.Ma.Kowal), Voigt, Jäkel, Schulisch, Rostock (69.Walter), Schütz, Afzal.

Die Ströbitzer reisten erneut mit erheblichen Besetzungsproblemen bei den Randberlinern an. Zwar kamen u.a. wieder Kapitän Tobias Voigt, Christopher Rostock und Matthias Schütz zurück ins Aufgebot, dafür mussten Tobias Heumann, Gregor Holz und Sebastian Pasera passen.

Dessen ungeachtet fand die Truppe gut in die Partie. Einen von Voigt in den Strafraum gezirkelten Frei­stoß münzte Tom Valentin per Kopf zur Führung um. Die Berliner rannten mit Wucht um den Ausgleich an. Die Abwehr hielt gut dagegen, doch die sich dabei bietenden klarsten Konterchancen wurden kläglich vergeben. Das Unvermögen bei der Chancenverwertung rächte sich erstmals, als sich der Ball, vom starken Wind begünstigt, ins Cottbuser Gehäuse senkte.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der Ex-Oberligist den Druck und drängte die Cottbuser in ihre Hälfte. Einem individuellen Fehler in der Abwehr geschuldet, wurde der Ball von der Grundlinie zurück ins Zentrum gelegt, wo Südbeck eiskalt vollstreckte. In dem folgenden Schlagabtausch boten sich beiderseits gute Tormöglichkeiten. Germania verpasste die Entscheidung, als der Ball an die Latte ging, während Wacker noch zwei sogenannte 100-Prozentige vergeigte. Fazit von Trainer Tino Kandlbinder: „Hier war sogar ein Sieg drin, aber meine junge Truppe agiert oft noch zu unerfahren und sorglos“.