| 19:30 Uhr

Snooker
Im letzten Duell noch abgefangen

Als einziger Cottbuser holte Nico Rupprecht bei der knappen 4:5-Niederlage gegen Schipkau zwei Siege.
Als einziger Cottbuser holte Nico Rupprecht bei der knappen 4:5-Niederlage gegen Schipkau zwei Siege. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Nach der Niederlage gegen Schipkau ist für den 1. Cottbuser Snooker-Club der erhoffte Aufstieg in die 2. Bundesliga in weite Ferne gerückt. Von Georg Zielonkowski

Mit einer knappen 4:5-Niederlage sind die Akteure des 1. Cottbuser Snooker-Clubs bei ihrem Duell gegen den 1. PBC Schipkau gescheitert. Dabei begann der Vergleich geradezu optimal für die Gastgeber, die sich mit einem Heimsieg ihre große Chance zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga erhalten wollten. Da gewannen alle drei Spieler der Cottbuser, Nico Rupprecht, Marcel Petrick und Karsten Duhm, ihre Duelle mit 2:1, doch drehten die Gäste in der zweiten Runde den Spieß direkt um und glichen mit ihren drei Erfolgen zum 3:3 aus.

So musste die dritte Runde entscheiden, wer die zwei Punkte auf seiner Habenseite würde buchen können. Paarung sieben führte Nico Rupprecht mit Patric Boos zusammen, hier setzte sich der Cottbuser glatt 2:0 durch.

So lagen zwei Matchbälle auf der Seite der Gastgeber. Doch konnte Marcel Petrick den ersten nicht verwandeln, als er dem Ranglisten-Besten, dem in Drebkau beheimateten Rene Lucia, im dritten Frame beim Stand von 1:1 unterlag. So konnte Schipkau vor dem letzten Durchgang zum 4:4 ausgleichen.

Das Finale führte abschließend Marcel Petrick (CSC) und Erik Fiebranz (PBC) zusammen. Petrick zog zwar nach dem ersten Frame (vergleichbar mit einem Satz beim Tennis) in Front, doch glich sein Gegner anschließend direkt aus. So musste das letzte Spiel des Tages darüber entscheiden, wer sich mit der besseren Ausgangsposition ins Schlussprogramm der Oberliga verabschieden würde. Offenbar mit dem besseren Nervenkostüm ausgestattet, gelang es Gästespieler Fiebranz, den miesen 0:3-Start dieses Spieltages am Ende in einen Gesamterfolg von 5:4 für seine Schipkauer zu verwandeln.

So war die Enttäuschung bei Jeffrey Hadzik, dem Cottbuser Vereinsvorsitzenden, durchaus verständlich, als er nach der umkämpften Partie zu Protokoll gab: „Wenn du 3:0 führst, noch dazu daheim, da sollte es eigentlich gelingen, aus einem der verbleibenden sechs Duelle die fehlenden zwei Siege zu holen. Dies ist heute nicht gelungen, darum gratulieren wir fair den Schipkauern, die sich offenbar nie aus der Ruhe bringen ließen und stets an ihre Chance geglaubt haben.“

Hadzik ergänzte: „Wir müssen nun auf die beiden letzten Duelle gegen Strausberg und Spremberg hoffen, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Derzeit liegen wir vier Punkte hinter Spitzenreiter Schipkau, eine verdammt schwere Hypothek!“

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