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| 19:55 Uhr

Handball
Hoch auf Platz drei nach Derby-Sieg

Jasmin Reimer traf beim LHC-Spiel in Calau neunmal.
Jasmin Reimer traf beim LHC-Spiel in Calau neunmal. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Die Handball-Frauen des LHC Cottbus gewinnen in der Brandenburgliga beim HV Calau mit 34:25 (20:10). Von Georg Zielonkowski

Mit einem deutlichen 34:25-Auswärtssieg haben sich die Handballerinnen des LHC Cottbus auf Tabellenplatz drei der Brandenburgliga geschoben. Jasmin Reimer war mit neun Treffern erfolgreichste Cottbuser Werferin.

Mit einer couragierten Leistung und den gut umgesetzten Vorgaben von Trainer Ramon Quarta kamen die LHC-Frauen zu einem nie gefährdeten Auswärtserfolg. Nur in der Startphase der Partie konnte der HVC das Ergebnis offenhalten (5:5, 9. Min.), danach marschierte nur noch der LHC. Über ein 15:8 (23.) wurde der Vorsprung kontinuierlich auf den 20:10-Pausenstand geschraubt, so dass die Begegnung nach 30 Minuten praktisch entschieden war.

„Wir haben den Spielerinnen freie Hand gelassen und nicht nur stur über geprobte Spielzüge unser Angriffsspiel gestaltet. Es dufte schon ein Stück Individualität dabei sein“, äußerte der bis dahin zufriedene Coach Quarta.

In Halbzeit zwei sah er indes trotz weiterer Überlegenheit seiner Mannschaft eine 14:15-Niederlage des LHC. Ärgerlich, da Quarta pro Spiel höchstens 20 Gegentore vorgibt. Trotz dieses kleinen Mankos freute sich Ramon Quarta an einigen Besonderheiten der Partie in Calau. Zum einen war seine Taktik erfolgreich, mit Jasmin Reimer eine flinke Spielerin während der Calauer Angriffe an der Mittellinie zu „parken“. Nach zielsicheren Anwürfen von Marlen Matthee zog die kleine Sprinterin ein ums andere Mal davon und setzte damit schmerzhafte Nadelstiche in die Calauer Abwehr.

Außerdem beorderte Quarta aufgrund überragender Trainingseindrücke Andrea Kothe ins Tor, wodurch Vanessa Straße als Feldspielerin „frei“ wurde. Die 28-jährigen Linkshänderin traf am Kreis prompt vierfach ins Calauer Gehäuse.