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Herzdamen holen wichtige Punkte in Potsdam

Während am vergangenen Samstag die jungen Herzbergerinnen in der Landesklasse vor heimischer Kulisse aufschlugen, ging es für die Herzdamen in der Brandenburgliga nach Potsdam. Am Ende der vier Begegnungen blieben für den VC Herzberg nur zwei Punkte. vch1

Brandenburgliga: Das dezimierte BBL-Team setzte im Spiel die Gäste KSC ASAHI Spremberg gleich zu Beginn unter Druck. Herzbergs anschließende Unkonzentriertheit ließ jedoch die Spremberger die Führung übernehmen. Beim Fünf-Punkte Rückstand (15:20) nutzte Coach Lehmann die Auszeit, die Herzdamen drehten auf und gewannen Satz eins 25:22.

Der zweite Durchgang ging aufgrund der eigenen Aufschlag- und Annahmefehler sowie einer starken gegnerischen Abwehr knapp nach Spremberg. Und auch Satz drei schenkten die Elsterstädterinnen ratlos 25:12 ab.

Nun hieß es für die neun Volleyballerinnen: Gewinnen oder wieder mit leeren Händen dastehen und wichtige Punkte im Tabellenranking liegen lassen. Gegen die wiederkehrende Spielfreude, endlich gewohnt selbstbewusste Aufschläge und eine deutlich bessere Abstimmung auf Herzberger Seite half auch Sprembergs starke Abwehrleistung nicht mehr und die Herzdamen triumphierten 25:23. Kapitänin Lienau sorgte zu Beginn des Tierbreak mit starken Aufschlägen für klare Verhältnisse (6:0) und der VCH I ging jubelnd als verdienter Sieger mit zwei wichtigen Punkten vom Feld (3:2).

Nachdem der USV II zwar 1:3 gegen Spremberg verlor, blieb für die Herzdamen dennoch nichts zu holen. Durch die fehlende Kraft aufgrund der langen Spielzüge und einer gut aufgestellten Potsdamer Truppe häuften sich die Eigenfehler beim VCH und das Spiel ging 1:3 verloren. Die nächsten Trainingseinheiten sollen nun genutzt werden, um in den kommenden Spielen entscheidend zu punkten und die Saison im Mittelfeld abschließen zu können. Derzeit stehen die Herzbergerinnen auf Rang sechs von neun BBL-Teams.

Landesklasse: Das noch junge Landesklasseteam VCH II verlor beide Spiele vor heimischer Kulisse (1:3, 0:3), aber das ist kein Grund zur Besorgnis. "Wir befinden uns in dieser Saison in einer Lernphase. Dass wir phasenweise wirklich gut spielen können, zeigen wir bereits jeden Spieltag. Um nicht nur Sätze, sondern auch Spiele zu gewinnen, fehlt es einfach noch an der Konstanz im Spiel, und an dieser arbeiten wir konsequent weiter", so Coach Marschner.