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| 13:21 Uhr

Handball
Handball-Ikone sagt Tschüss

 Dieter Sklenar (M.) wird in der Cottbuser Lausitz-Arena von LHC-Präsident Bernd Tietz (l.) und Mannschaftsbetreuer Sandor Szanyi verabschiedet.
Dieter Sklenar (M.) wird in der Cottbuser Lausitz-Arena von LHC-Präsident Bernd Tietz (l.) und Mannschaftsbetreuer Sandor Szanyi verabschiedet. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Torwarttrainer Dieter Sklenar macht seinen Platz auf der Bank des LHC Cottbus frei. Von Wolfgang Swat

Es war am Samstag das letzte Heimspiel für Klaus-Dieter Sklenar als Co- und Torwarttrainer der Oberligamannschaft des LHC Cottbus. Vor dem Spiel gegen den HSV Insel Usedom wurde er in der Lausitz-Arena unter dem Beifall der 307 Zuschauer herzlich verabschiedet. „Nach 60 Jahren Handball reicht es“, begründete er seinen Entschluss, den Platz auf der LHC-Bank aufzugeben und künftig einen auf den Zuschauerrängen einzunehmen.

Sklenar, in Elsterwerda aufgewachsen und dort zum Handball gekommen, gehört zu den Ikonen des Cottbuser Handballs. Ins Tor gestellt, „weil ich den Ball nicht richtig fangen konnte“, schrieb er ein Stück erfolgreiche Geschichte des Cottbuser Handballs mit. 1974 schloss er sich nach einem Intermezzo bei Dynamo Halle der BSG RAW Cottbus an, die es in den folgenden Jahren aus der Bezirksklasse bis ist die DDR-Oberliga (1985/86) schaffte. Zuletzt war er sechs Jahre als Torwarttrainer beim LHC Cottbus Lehrmeister und Vertrauensperson von Torhütern wie Florian Berndt und Julien Adam. „Beide waren einst das beste Torhüterduo der Oberliga“, schätzte er ein. Berndt spielt heute (berufsbedingt) in Ludwigsfelde, Adam steht aktuell im LHC-Tor.

Ob Sklenar nun ganz vom aktiven Handball lässt? „Bis August mache ich erst einmal nichts“, sagt der heute 68-Jährige. „Dann sehen wir mal weiter“, lässt er sich ein Hintertürchen offen.